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Poststreik: 16.000 Post-Mitarbeiter im Dauersteik

Allein in NRW traten am Freitag tausend weitere Postboten in einen unbefristeten Streik. Um die Folgen für die Kunden abzumildern, schickt die Post Angestellte aus der Verwaltung los.

In Nordrhein-Westfalen traten rund 1000 Postboten in einen unbefristeten Streik.

In Nordrhein-Westfalen traten rund 1000 Postboten in einen unbefristeten Streik.

Die Post gerät durch die massive Ausweitung der Streiks von Zustellern und Beschäftigten in Briefzentren immer stärker unter Druck. Am Freitag schickte Verdi weitere Brief- und Paketboten in einen dauerhaften Ausstand. In Nordrhein-Westfalen traten rund 1000 Postboten in einen unbefristeten Streik. Auch in anderen Bundesländern erhöhte Verdi die Schlagzahl.

Bislang hat die Post nach eigenen Angaben durch "Ausgleichsmaßnahmen" - dazu gehört der Einsatz von Mitarbeitern aus der Verwaltung, von Service-Partnern und Beamten - die Streikfolgen für die Kunden abmildern können. Bis zum Donnerstag befanden sich etwa 16.000 Post-Beschäftigte im Dauerstreik.

Auslöser des Tarifstreits ist die Ausgliederung von 49 regionalen Gesellschaften im Paketgeschäft. Die dort rund 6000 Beschäftigten erhalten weniger Geld als ihre Kollegen im Mutterkonzern. Verdi fordert unter anderem eine Rückkehr der Beschäftigten in den Haustarif. Das lehnt die Post strikt ab, sie will ihre Personalkosten deutlich senken und denen der Konkurrenz anpassen.

ivi / DPA
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