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Rückzug aus Smartphone- und Tablet-Branche: Texas Instruments streicht 1700 Jobs

Smartphones und Tablet-Computern gehört die Zukunft - doch Chips dafür waren für den Chiphersteller Texas Instruments kein gutes Geschäft. Deswegen zieht der US-Konzern jetzt die Reißleine.

Der US-Chiphersteller Texas Instruments zieht sich aus dem Geschäft mit Chips für Smartphones und Tablet-Computer zurück und streicht deswegen 1700 Stellen. In diesem Feld ist die Konkurrenz hart und die Entwicklung teuer, weil die Technik so schnell voranschreitet. Zudem entwickeln die Smartphone-Schwergewichte Samsung und Apple ihre mobilen Prozessoren zunehmend selbst.

Texas Instruments will sich jetzt auf Prozessoren konzentrieren, die in Geräten eingebaut werden - etwa in Fernsehern, Waschmaschinen, Autos, Medizintechnik oder Industrieanlagen. Bei solchen integrierten Halbleitern ist Texas Instruments bereits führend.

Nächste Geschäftszahlen dürften nicht gut ausfallen

Der Ausstieg bei mobilen Chips soll jährlich 450 Millionen Dollar (353 Mio Euro) einsparen. Zunächst jedoch fallen einmalige Kosten von 325 Millionen Dollar an, die im laufenden Quartal verbucht werden. Damit dürften die nächsten Geschäftszahlen gar nicht gut ausfallen: Schon zuletzt musste das Unternehmen einen Umsatzrückgang hinnehmen und die Gewinnprognose für das laufende Quartal fiel schwächer als am Markt erwartet aus.

DPA / DPA
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