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Taxi-Konkurrent Hamburg verbietet Fahrdienst-App "Uber"


Hamburg hat der Fahrdienst-App "Uber Pop" eine Untersagungsverfügung zugestellt. Das Problem: Das Unternehmen verfügt nicht über eine Genehmigung für eine Personenbeförderung.

Hamburg hat einen weiteren Mitfahrdienst verboten. Die Verkehrsbehörde habe der Firma Uber am Montag eine Untersagungsverfügung zugestellt, teilte eine Sprecherin der Behörde am Mittwoch mit. Das Unternehmen habe keine Genehmigung für eine Personenbeförderung und nun einen Monat Zeit, um Widerspruch einzulegen.

Über das Verbot hatte zunächst das "Manager Magazin" in seiner Online-Ausgabe berichtet. Uber bietet eine Plattform an, über die Fahrer Transportdienste anbieten können. Im Juni hatte die Wirtschaftsbehörde schon den Taxi-Rivalen Wundercar ausgebremst.

Am Ende werden die Gerichte entscheiden

Das Problem ist, dass man in Deutschland einen Personenbeförderungsschein braucht, wenn man gegen Geld Personen befördert. Die meisten Uber-Fahrer haben keinen. Fahrer des Dienstes müssen mit einer Strafe in Höhe von 1000 Euro pro Verstoß rechnen, sollten sie weiter Leute mitnehmen.

Der Europa-Chef von Uber, Pierre-Dimitri Gore Coty, sagte dem "Manager Magazin", Hamburg sei eine "progressive und ambitionierte Stadt, in der Innovationen blühen". Uber werde weiter seine Dienste in der Hansestadt anbieten. Bei der Stadt geht man ohnehin davon aus, dass sich mit dem Fall am Ende die Gerichte beschäftigen.

tis/DPA DPA

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