Verbrauchertipp Erwerbsunfähigkeitsrente: Hinzuverdienstgrenzen jetzt für alle


Ab 01. Januar gelten für alle Bezieher einer Erwerbsunfähigkeitsrente individuelle Hinzuverdienstgrenzen. Ziel ist, dass die Betroffenen insgesamt nicht mehr verdienen als in der Zeit ihrer Berufstätigkeit.

Vom 01. Januar an gelten für alle Bezieher einer Erwerbsunfähigkeitsrente individuelle Hinzuverdienstgrenzen. Bislang gab es diese Grenzen nur in den Fällen, in denen die Rentenzahlung nach dem 31. Dezember 1995 begonnen hatte.

Wie der Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR) in Frankfurt mitteilt, ist die Übergangszeit für die Bezieher älterer Renten jetzt abgelaufen. Sinn der Hinzuverdienstgrenzen sei, dass die Betroffenen nicht in der Summe aus Rente und Hinzuverdienst insgesamt mehr verdienen als in der Zeit, in der sie noch voll berufstätig waren.

Nach Angaben eines VDR-Sprechers sind vom Ende der Übergangszeit etwa eine Million Bezieher von Erwerbsunfähigkeitsrenten betroffen. Die Grenze, bis zu der ohne Auswirkungen auf die Rente hinzu verdient werden kann, hänge vom Einzelfall ab und orientiere sich am Einkommen des Betroffenen in den letzten drei Jahren vor dem Beginn der Rentenzahlung.


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