Delfine als Waffe
Wie Tiere im Krieg missbraucht werden

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Iran soll planen, Delfine gegen US-Schiffe einzusetzen. Ein Blick in die Geschichte zeigt: Seit Anbeginn der Kriegsführung richten Menschen Tiere ab, um sie als Waffen zu nutzen.
Delfin springt vor einem Soldaten aus dem Wasser
Im Dienst der US-Navy: Sowohl die USA als auch Russland trainieren Delfine und Robben zu militärischen Zwecken (Aufnahme von 2012)
© mauritius images / US Navy Photo / Alamy / Alamy Stock Photos

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Delfine im Irankrieg? Einem Bericht des „Wall Street Journals“ zufolge soll das Regime in Teheran möglicherweise planen, in der Straße von Hormus Kampfdelfine einzusetzen. Dort könnten sie etwa Sprengladungen an den Rümpfen US-amerikanischer Schiffe anbringen.

Neu ist die Idee, Delfine für Kriegszwecke zu missbrauchen, nicht. Im Kalten Krieg haben die USA und die Sowjetunion Delfine abgerichtet. Tatsächlich können die Meeressäuger so trainiert werden, dass sie das Mundstück feindlicher Taucher angreifen oder Sprengsätze an Ankerketten befestigen. Ausgerüstet mit Kameras an den Flossen, können sie auch als Unterwasseraufklärer dienen. Während des Irak-Kriegs 2003 haben Delfine im Hafen von Umm Quasr im Südirak mehr als 100 Seeminen aufgespürt.