Mike Schubert

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Blick auf Potsdam

Parteilose Kandidatin Aubel bei OB-Wahl in Potsdam vorn - Stichwahl gegen SPD

Im Rennen um die Nachfolge des abgewählten Potsdamer Oberbürgermeisters Mike Schubert (SPD) ist die parteilose Kandidatin Noosha Aubel auf dem ersten Platz gelandet. Die 49-Jährige, die von Grünen, Volt, dem BSW-Ableger Bündnis für Vernunft und Gerechtigkeit sowie der Wählergruppe Die Andere unterstützt wurde, kam im ersten Wahlgang am Sonntag laut offiziellen Zahlen auf 34,0 Prozent der Stimmen. Damit folgt in drei Wochen eine Stichwahl gegen den 41-jährigen SPD-Bewerber Severin Fischer, der in der brandenburgischen Landeshauptstadt 16,9 Prozent holte.
Blick auf Potsdam 2022

Nach Abwahl von SPD-Politiker Schubert: Oberbürgermeisterwahl in Potsdam im September

Die Wahl des neuen Potsdamer Stadtoberhaupts findet am 21. September statt. Das Brandenburger Innenministerium habe den Terminplan für die Oberbürgermeisterwahl bestätigt und festgelegt, teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit. Sollte im ersten Wahlgang kein Kandidat und keine Kandidatin die absolute Mehrheit erreichen, treten die beiden Erstplatzieren am 12. Oktober zur Stichwahl an. Wahlberechtigt sind rund 143.000 Potsdamerinnen und Potsdamer.
Video: Potsdam: Kanzler Scholz und Außenministerin Baerbock auf Protestdemo gegen Rechts

Video Potsdam: Kanzler Scholz und Außenministerin Baerbock auf Protestdemo gegen Rechts

STORY: Am Sonntag wurde bei einer Protestdemonstration auf dem Alten Markt in Potsdam ein klares Zeichen gegen Rechts gesetzt. Unter den Tausenden Teilnehmern war auch Bundeskanzler Olaf Scholz sowie Außenministerin Annalena Baerbock. Medienberichten zufolge handelte es sich um die größte Demonstration in der brandenburgischen Landeshauptstadt seit mehreren Jahren. Mit dabei auch die Brandenburger Landtags-Fraktionschefs von SPD, CDU, Linke und Grüne. Hintergrund für den Aufruf durch den Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) war ein Bericht des Recherchenetzwerks Correctiv. Demnach hatten sich im November in Potsdam AfD-Funktionäre mit Rechtsextremen getroffen, um Pläne für eine massenhafte Ausweisung von Migranten zu erörtern. Dem Bericht zufolge sollen auch zwei CDU-Mitglieder an dem Treffen teilgenommen haben.