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Pokal-Halbfinale: BR Volleys beklagen Lospech

Cedric Enard
Trainer Cedric Enard. Foto: Michael Hundt/dpa/Archivbild
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Die letzte Hürde auf dem angestrebten Weg ins Endspiel um den deutschen Volleyball-Pokal könnte für die Berlin Volleys höher kaum sein. «Das Glück war leider nicht auf unserer Seite, vor allem weil wir nun im Dezember eine weitere lange Reise vor uns haben», sagte Trainer Cedric Enard.

Die letzte Hürde auf dem angestrebten Weg ins Endspiel um den deutschen Volleyball-Pokal könnte für die Berlin Volleys höher kaum sein. «Das Glück war leider nicht auf unserer Seite, vor allem weil wir nun im Dezember eine weitere lange Reise vor uns haben», sagte Trainer Cedric Enard.

Seine Mannschaft erwischte am späten Mittwochabend bei der Auslosung des Halbfinales den VfB Friedrichshafen - der wohl schwerste der drei möglichen Gegner. Die Partie steigt zwei Tage vor dem Heiligen Abend am 22. Dezember in Ulm.

Die Friedrichshafener hatten sich im Viertelfinale ganz souverän mit 3:0 bei den SWD powervolleys Düren behauptet. Im zweiten Halbfinal-Duell empfängt die SVG Lüneburg die Volleys Herrsching.

Enard gibt sich vor dem Duell gegen den Erzrivalen vom Bodensee auch kämpferisch. «Wer den Pokal gewinnen will, kommt eben an Teams wie Frankfurt oder Friedrichshafen nicht vorbei», sagte der Franzose. Unmittelbar vor der Auslosung hatten die BR Volleys im Viertelfinale des Pokalwettbewerbs beim Cupverteidiger United Volleys Frankfurt eine knapp zweistündige Zitterpartie mit 3:1 (26:24, 25:20, 21:25, 29:27) für sich entschieden.

Der Sieg hatte nach einer 2:0-Satzführung der Berliner und einem 13:5-Vorsprung im dritten Durchgang in der Folgezeit gehörig auf der Kippe gestanden. «Wir sind auf eine harte Probe gestellt worden. Das Stresslevel war zwischenzeitlich ziemlich hoch», sagte Außenangreifer Samuel Tuia.

Der krasse Leistungsabfall seines Teams ab Mitte des dritten Satzes verwunderte auch Enard. «Wir haben völlig unnötig den Fokus verloren. Das ist uns in dieser Saison so noch nicht passiert», sagte der Franzose. Erst als die BR Volleys bei 20:24 im vierten Satz den Gang in den Tiebreak schon dicht vor Augen hatten, gelang ihnen «mit etwas Glück die Wende» (Enard).

Sechs Satzbälle des Gegners wehrte der deutsche Meister am Ende ab, ehe er beim 27:26 wieder in Führung ging und Benjamain Patch den dritten Matchball zum 29:27 verwandelte. «Wir haben nach unserer Schwächephase die richtige Mentalität gezeigt», sagte Tuia.

dpa

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