Ein junger Mann soll in einer Wiesbadener WG heimlich Frauen beim Duschen gefilmt haben - bald beginnt der Prozess. Die Opfer gehen in die Offensive: "Der Täter muss sich schämen, nicht wir".
Der Fall Gisèle Pelicot, die in Frankreich von ihrem Mann betäubt und von ihm und anderen Männern vergewaltigt wurde, machte weltweit Schlagzeilen. In München wird nun ein ähnlicher Fall verhandelt.
Erinnerungen an den Fall von Gisèle Pelicot werden wach: Ein 49-Jähriger Brite hat seine Ex-Frau über Jahre immer wieder betäubt und vergewaltigt. Viele räumte er nun ein.
Auch sie sei wehrlos missbraucht worden, sagt Caroline Darian, die Tochter von Dominique Pelicot. Doch niemand habe auf sie gehört – nicht einmal ihre Mutter Gisèle.
Ein Brite soll seine Frau über 13 Jahre lang unter Drogen gesetzt und vergewaltigt haben. Fünf weitere Männer sind ebenfalls angeklagt. Der Fall erinnert an den Pelicot-Missbrauch.