Schwaben weißblau – hurra und helau Guggamusik im Hexenkessel

  • von Hans Czerny
Witzmaschine Markus Zipperle in einer "herzigen" Rolle bei "Schwaben weißblau" 2025.
Witzmaschine Markus Zipperle in einer "herzigen" Rolle bei "Schwaben weißblau" 2025.
© BR / Ralf Wilschewski
Was für die einen die "Fastnacht in Franken" ist, das ist für die anderen "Schwaben weißblau". Hier wie dort geht es ums Politikerderblecken, um Büttenreden und viel Satire. Immerhin schon zum 23. Mal bitten di e Narren in die Memminger Stadthalle.

Ganz werden die schwäbischen Narren die Franken mit ihrer Jahr für Jahr so erfolgreichen Narren-Gala "Fastnacht in Franken" nicht einholen können. Doch immerhin zum 23. Mal seit 2004 verwandeln sie die Memminger Stadthalle in einen närrischen Hexenkessel. Hier wie dort müssen sich Politiker warm anziehen und viel Spaß verstehen. Letzteres wörtlich gemeint, denn es geht landessprachlich zu, Dialekt inbegriffen. Neben langjährigen Weggefährten wie Wolfgang Krebs und Heinrich del Core können die auftretenden Narren und Närrinnen schon mal "Frau Wäber" oder "Hillius Herzdropfa" heißen. Von der Guggamusik erst nicht zu reden, die ihre Blasmusik professionell schräg zum Besten gibt.

Die Schwaben, deren Prunksitzung übrigens von BR und SWR gemeinsam ausgestrahlt wird, mischen viele Neuheiten unter das närrische Volk. Mit David Berlinghof ziehen sie ein neues Talent aus der Tüte, und Tobi van Deisner wartet mit neuen Tricks und Kunststücken auf. Mit Kathi Wolf, Susanne Holy, Marietta Flietel und anderen tritt die Abteilung Frauenpower mit Macht auf. Sie wird von der Garde des bayerisch-schwäbischen Fastnachtsverbands zudem noch verstärkt. Als Herren der Schöpfung sind unter anderem Stephan Köppler aus Dietmannsried und Markus Zipperle aus Göppingen dabei.

Die Moderation des Abends obliegt – Achtung! – zum letzten Mal Georg Ried, und der Elferrat des bayerisch-schwäbischen Fastnachtsverbands kümmert sich darum, dass bei der über dreistündigen Sitzung nichts aus dem Ruder läuft.

Schwaben weißblau – hurra und helau – Fr. 30.01. – BR: 20.15 Uhr

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