HOME

Horror: Cube 2: Hypercube

Regisseur Andrzej Sekula hat es geschafft, den Horrorfilm "The Cube" mit einer Fortsetzung zu toppen. Dabei verzichtet er auf unnötige Metzeleien, sondern entwickelt den Horror aus der Situation heraus.

Acht Menschen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, wachen in einem weißen Würfel auf. Diese "Zelle" ist an jeder Seite mit einem Ausgang versehen, der zu einem weiteren, identischen Würfel führt. Schnell beginnen sich die Menschen zu einer Gruppe zusammenzuraufen, um den "Cube" zu erkunden. Doch das Gefängnis scheint ein Hypercube mit unendlich vielen Räumen zu sein, die auch noch ständig ihre Position zueinander verändern. So ist es möglich, einen Würfel auf der einen Seite zu verlassen, um ihn auf der anderen gleich wieder zu betreten.

Regisseur Andrzej Sekula hat die Aufgabe, den Horrorfilm "The Cube" mit einer Fortsetzung zu toppen, kongenial gemeistert. Dabei verzichtet Sekula auf unnötige Metzeleien, sondern entwickelt den Horror aus der bizarren Situation heraus. Der Hypercube bietet viele böse Überraschungen. Die Zeit läuft in den Räumen etwa unterschiedlich schnell ab. Überhaupt überlappen sich die Realitäten, sodass die acht Personen im Cube durchaus mehrmals vorkommen können. Als ein Insasse plötzlich Amok läuft, ist es für die Überlebenden zu spät, um nachzudenken und die richtige Lösung zu finden: Warum sind ausgerechnet sie gemeinsam im Cube gefangen? Und wie können sie ihr Wissen kombinieren, um dem Gefängnis zu entkommen?

Auch in "Cube 2" gibt es wie im ersten Teil wieder böse Fallen. Sie werden immer dann auf blutige Weise aktiviert, wenn sich die Gefangenen zu lange in einem Raum aufhalten. "The Cube 2" endet böse und leitet bereits zu einem dritten Teil über, der freilich noch nicht gedreht ist.

Zu den DVD-Extras gehören Audiokommentare vom Produzenten und vom Cutter, ein Making of, das Storyboard, gelöschte Szenen und ein Überblick der Green-Screen-Effekte.

Carsten Scheibe