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Filmstart "Die verlorene Zeit": Liebe zu Zeiten des Holocausts

Dass trotz aller Barbarei Liebe und Opferbereitschaft selbst im Konzentrationslager keine Unmöglichkeit sind, zeigt der Film "Die verlorene Zeit". Eine mit Feingefühl inszenierte Geschichte über eine dramatische Beziehung.

Wo der Schrecken zum Alltag wird, vermutet man das Schöne nicht mehr. In "Die verlorene Zeit" wird die Geschichte einer Liebesbeziehung zweier KZ-Insassen erzählt, die es gemeinsam schaffen, den Zweiten Weltkrieg zu überleben. Doch sie werden getrennt, verlieren einander und werden von den Geistern der Vergangenheit verfolgt.

Anna Justice bringt mit einem talentierten, internationalen Cast nicht nur eine dramatische Geschichte, sondern auch eine kluge Gesellschaftsanalyse und historische Darstellung auf die Leinwand. Dabei zeigt sie Feingefühl für ein schwieriges Thema.

"Die verlorene Zeit", Deutschland 2011, 111 Minuten, FSK ab 12, von Anna Justice, mit Dagmar Manzel, Lech Mackiewicz und David Rasche, http://www.die-verlorene-zeit.de

DPA / DPA