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TV-Tipp 3.7.: "Zurück in die Zukunft II": Doc, schmeiß' den Flux-Kompensator an!

"McFly, jemand zu Hause?" Natürlich nicht. Martin Seamus McFly surft gerade auf seinem Hoverboard in der Zukunft herum. Doch die kommt unserer Gegenwart langsam verdammt nah.

Manche Dinge ändern sich nie: Fährt sich gut, so ein Hoverboard - bis der Akku leer ist.

Manche Dinge ändern sich nie: Fährt sich gut, so ein Hoverboard - bis der Akku leer ist.

"Zurück in die Zukunft II"
20.15 Uhr, Vox
SCIFI-KOMÖDIE So langsam müssen sich die Produktentwickler ins Zeug legen. Noch ein knappes halbes Jahr und die magische Grenze ist erreicht. Wir werden im Jahr 2015 leben. Im Jahr der Zukunft, Marty McFlys Zukunft. Dann werde ich endlich meine Hoseninnentaschen nach außen krempeln können und es wird cool sein. Doch vom Hoverboard fehlt bislang noch jede Spur, und dass mein kleiner Fiesta sich bald in die dritte Dimension erheben wird, erscheint ebenfalls eher zweifelhaft. Okay, zum Trost hat Nike den selbstschnürenden Turnschuh versprochen. Immerhin.

"Zurück in die Zukunft II" ist mein allerliebster Teil der Filmtrilogie um die Zeitreisenden Marty McFly (Michael J. Fox) und "Doc" Brown (Christopher Lloyd). Weil er endlich DIE ZUKUNFT zeigt. Eine verrückte, bunte, durchgeknallte Welt, in der Autos und Skateboards fliegen können. Hätte ich eine Zeitmaschine (und einen Flux-Kompensator), NATÜRLICH würde mich meine erste Reise voran auf dem Zeitstrahl führen. Sollen doch die anderen Hitler umbringen und sich mit den Konsequenzen herumschlagen. Ich hänge lieber mit meinen Ururenkeln auf einer Marskolonie ab, schlürfe Cocktails und zähle Kometen. Oder versetze mich ins Jahr 2363 und bin live dabei, wenn die Enterprise-D vom Stapel läuft.

Und wenn ich in meine eigene Zeit zurück komme, werde ich mit meinem Wissen aus der Zukunft tierisch reich. Ascot, Super Bowl, ich komme! Die eigene Vergangeneheit zu verändern mag ziemlich dumm sein. Aber die Zukunft? Ist ja noch nicht geschrieben...

Ein TV-Tipp von Jens Wiesner, freier Autor beim stern




Und das ist an diesem Tag noch sehenswert:

"Brownian Movement"
23.25 Uhr, 3Sat


EROTIKDRAMA Sie will nicht alles sagen. Das mache es noch schwerer, erklärt Charlotte (Sandra Hüller) der psychiatrischen Gutachterin. Weil die verheiratete Ärztin immer wieder Sex mit Patienten hatte, verliert sie ihren Job. - Stilvoll steril, gekonnt rätselhaft. (bis 1.00)

"Ein Tick anders"
22.45 Uhr, ARD

KOMÖDIE Trotz Tourettesyndrom ist Eva nur halb so verrückt wie ihre Oma, die mit dem Luftgewehr auf Spielfiguren schießt. Als das Mädchen eine Leiche findet, beginnt ein irres Abenteuer. - Die naive Farce bemüht sich etwas zu sehr darum, einen Tick anders zu sein. (bis 0.10)

"Die Truman Show"
22.25 Uhr, Kabel eins

SATIRE Sein Name ist Truman (Jim Carrey), und er weiß von nichts. Weder, dass sein Leben live übertragen wird, noch, dass seine Welt aus Kulissen besteht. - Erkenntnissuche als großes Kino: Nie war Jim Carrey besser als hier. Das beweist u. a. "Der Ja- Sager" (20.15 und 0.25 Uhr)! (bis 0.25)

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