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Netzkultur Als Meme berühmt geworden: Das macht "Popeye-Kid" Dieunerst Collin heute

Mit diesem Meme wurde Dieunerst Collins weltweit bekannt
Mit diesem Meme wurde Dieunerst Collins weltweit bekannt.
Als kleiner Junge wurde Dieunerst Collin unfreiwillig zum Meme und quasi über Nacht berühmt. Inzwischen hat er Karriere gemacht – und sein letzter Erfolg hängt mit dem alten Meme zusammen.

Es ist eine kurze, nur wenige Sekunden lange Sequenz, die Dieunerst Collin im Alter von neun Jahren unfreiwillig zum Star macht: Auf dem kurzen Video steht er in einer Filiale der Fastfood-Kette Popeyes, sieht dabei leicht gequält und unangenehm berührt aus – ein Ausdruck, in dem sich viele andere Menschen in unangenehmen Situationen selbst wiederfinden und den sie daher gerne als Gif teilen.

Für Collin selbst war die Situation in seiner Jugend zunächst alles andere als angenehm: Berühmt wurde das Video nämlich auch, weil ihn viele Leute für einen anderen Jungen mit Meme-Potenzial hielten. Lil TerRio turnte und tanzte zu dieser Zeit in Videos herum und rief dazu "Ooh, kill 'em". Für Collin sehr unangenehm: In der Schule wurde ihm immer häufiger "Hey TerRio" hinterhergerufen.

Zunächst verstand er das nicht einmal, bis er das Video von Lil TerRio fand. Ein heftiges Erlebnis, wie er "Sports Illustrated" erzählte: "Ein paar Wochen später fand ich das Video. Ich wurde emotional und weinte, aber ein paar Jahre später kam ich darüber hinweg."

Inzwischen ist der kleine Junge von damals kaum noch wiederzuerkennen. Heute ist Collin erfolgreicher Sportler, gewann im letzten Jahr sogar eine wichtige Trophäe im Highschool-Sport. Und das zahlt sich für ihn jetzt auch finanziell aus: Weil ihn Leute auf dem Foto wiedererkannten und sich an seinen alten Clip erinnerten, forderten sie die Fastfood-Kette aus seinem alten Meme dazu auf, ihn zum Werbestar zu machen.

Gesagt, getan: Nur wenige Stunden später gab die Fastfood-Kette tatsächlich bekannt, mit Collin zusammenzuarbeiten. Neben seinem Traumjob als Sportanalyst könnten wir ihn also bald in der Werbung wiedersehen.

Quelle:"Sports Illustrated"

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