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(Selbst-)Liebe : Am Valentinstag kommen Millionen auf ein Angebot von Pornhub zurück

Der Valentinstag ist eindeutig für Paare gemacht. Singles bleiben da auf der Strecke. Das will Pornhub allerdings verhindern, indem es seinen Premium-Service für einen Tag kostenlos zur Verfügung stellt. Ein Angebot, auf das viele zurückkommen …

Ein Mann guckt durch eine VR-Brille. Das werde wohl nicht viele am Valentinstag machen

Pornhub schenkt seinen Usern zum Valentinstag einen eintägigen Gratis-Premium-Zugang

Der ist der Tag der Liebenden. Man kauft für den Partner Blumen und Pralinen. Man geht zusammen etwas schönes Essen oder schaut einen Film im Kino. Schließlich soll es auch ein richtig schöner Pärchenabend sein.

Blöd nur, wenn man Single ist, dann ist dieser Tag meistens eher frustrierend. Alleine sitzt man auf der Couch zuhause und bemitleidet sich die meiste Zeit selbst. Man fragt sich: "Warum bin ich bloß Single?" Genau dieses Szenario will Pornhub nun verhindern und schenkt seinen Usern deshalb zum Valentinstag einen eintägigen Gratis-Premium-Zugang. Das heißt: keine Werbung und eine deutlich bessere Bild-Qualität. Außerdem kann man auf zahlreiche Extra-Inhalte in Full-HD zugreifen.

Am Valentinstag 2017 freuten sich vor allem die Chilenen darüber

Die Hoffnung dahinter ist, die Nutzer, die den Premium-Vorteil für einen Tag austesten, so davon zu begeistern, dass sie im Anschluss dafür auch zahlen wollen. Ob der Plan aufgeht, lässt sich aus den von Pornhub veröffentlichten Zahlen nicht ermitteln. Allerdings nutzten im vergangenen Jahr bereits 3,5 Millionen Menschen weltweit das Angebot. Das sind dreimal so viele wie sonst. Vor allem in Chile (+7288%) fand das Gratis-Angebot 2017 großen Anklang. In diesem Jahr rechnet die Seite sogar mit noch mehr Nutzern, die auf das Angebot zurückkommen.

Eine Statistik von Pornhub über die Nutzung des Premium-Zugangs am Valentinstag

Die Chilenen haben am Valentinstag des vergangenen Jahres ganz besonders Gebrauch von dem kostenlosen Premium-Zugang gemacht

Die Porno-Seite gibt immer wieder solche kuriosen Zahlen bekannt. Es ist ein Marketing-Meisterstreich und oftmals ziemlich komisch zugleich. Das beweist auch eine veröffentlichte Statistik aus dem vergangenen Monat. Aus der ging hervor, was die Anwohner und Urlauber von nach dem Raketen-Fehlalarm machten.

Das kollektive Palmenwedeln auf Hawaii

Wer sich noch erinnert: Im Januar versetzte eine auf die Handys aller Anwohner gesendete Push-Notification die Insel in Panik. Angeblich sollte eine Rakete auf dem Weg in Richtung US-Bundesstaat sein. Daraufhin wurden alle Anwohner angewiesen, sich schleunigst einen sicheren Unterschlupf zu suchen.

Doch eine halbe Stunde später klärte sich, dass die Nachricht ein Fehler war. Die Erleichterung war bei vielen auf der Insel so groß, dass sie sich gleich noch einmal erleichterten. Eine Statistik vom Internet-Porno-Anbieter zeigt, dass die Seite kurz nach dem Herausgeben der Richtigstellung einen klar messbaren Anstieg in Seitenbesuchen verbuchte – und zwar um ganze 48 Prozent über dem Durchschnittswert.

rpw
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