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Kambodscha: Touristen wegen "Porno-Tanz" verhaftet – nun droht ihnen Gefängnis

Zehn Touristen wurden von der Polizei in Kambodscha verhaftet, weil sie angeblich "pornografische Tänze" auf einer Party ausgeübt hätten. Bei einer Verurteilung drohe ihnen nun sogar ein Jahr Haft. 

Ein dutzend jüngere Erwachsene tanzen auf dem Boden liegend miteinander auf einer Party in Kambodscha.

Diese Fotos veröffentlichte die Polizei. Angeblich habe sie ein Zeuge, der auch auf der Party in Kambodscha war, gemacht.

Fünf Briten, zwei Kanadierinnen, ein Norweger, ein Neuseeländer und ein Niederländer sind alle gemeinsam auf einer Party in Kambodscha. In der Regel fangen so schlechte Witze an. Für die zehn Touristen ist ihre derzeitige Situation aber alles andere als witzig. Sie wurden nämlich von der örtlichen Polizei festgenommen Der Grund: "pornografische Tänze". So wird es von offizieller Seite zumindest beschrieben.

Auf der Internetseite "kambodiaexpatsonline.com" teilte ein User die Fotos, die die Polizei auf ihrer Homepage veröffentlichte. Dort sieht man ungefähr ein dutzend jüngere Erwachsene, die in eindeutiger Pose auf dem Boden liegend miteinander tanzen, während andere dabei zusehen.

Die mutmaßlichen beteiligten Personen des Szenarios wurden anschließend von der Polizei in Siem Reap festgenommen. Im schlimmsten Fall drohe der zwischen 19 und 35 Jahre alten Gruppe sogar ein Jahr Haft. Inwiefern sie tatsächlich beteiligt waren, ist bislang allerdings nicht bekannt.

Britischer Gefangener behauptet: "Wir sind unschuldig"

Ein Beschuldigter behauptete laut "Daily Mail", dass keiner der Festgenommenen auf den Fotos zu sehen sei. Sie seien zwar alle auf der Party gewesen, als auf einmal die Polizei aufgetaucht sei und willkürlich Menschen aus der Menge gerissen habe. "Wir sind unschuldig. Wir wissen nicht, warum wir festgenommen wurden", berichtete einer der Tatverdächtigen, der anonym bleiben will, dem britischen Blatt: "Wir bekommen immer wieder unterschiedliche Geschichten von unterschiedlichen Personen erzählt."

Die Situation auf der Party sei sowieso ganz "merkwürdig" gewesen, sagte er. Die Polizei habe auf einmal eine Razzia gestartet. 30 Polizisten wären daran beteiligt gewesen. "Unsere Eltern tun nun, was sie können."

Die Gruppe musste auf dem Boden der Polizeiwache in Kambodscha schlafen

Sogar die jeweiligen auswärtigen Ämter schalteten sich ein, um die Gruppe zu unterstützen. Die sitzt nun seit mittlerweile drei Tagen auf der Polizeiwache in Kambodscha fest. Dort hätten sie laut dem Festgenommenen zufolge die Tage über sogar auf dem Boden schlafen müssen. Dafür hätten sie Pizza bekommen. Wie es mit den Touristen weitergehe, werde sich nun in den nächsten Tagen klären.

rpw
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?