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Starke Verwandlung: Muskulös statt magersüchtig: Der Kraftsport rettete Emily vermutlich das Leben

Die 20-jährige Emily wog nur noch 31 Kilo und musste im Rollstuhl sitzen – die Magersucht hatte sie fest im Griff. Eine stationäre Therapie war bereits gescheitert. Doch dann traf sie einen Bodybuilding-Trainer, der ihr endlich richtiges Essen beibrachte.

Emily mit nur 31 Kilo und im Vergleich dazu mit 56 Kilo

Emily mit nur 31 Kilo während ihrer Magersucht und im Vergleich dazu heute mit muskulösen 56 Kilo

Emily Brand war eigentlich schon am Ende. Sie weigerte sich, zu essen, wog nur noch 31 Kilo, musste im Rollstuhl sitzen. Ihre schwachen, dünnen Beinchen trugen sie schlicht nicht mehr. Sie kam in die Klinik, ihr Leben war in Gefahr. "Die Ärzte wollten mir eine Magensonde legen, doch ich riss sie sofort wieder heraus", berichtet die heute 20-jährige Britin. "Dann wollten sie mir diese hochkalorischen Shakes geben, doch ich schüttete sie heimlich aus dem Fenster." Die Magersucht sei wie "ein kleiner Dämon" in ihrem Körper gewesen. Ein Dämon, den sie lange nicht besiegen konnte.

Einmal war Emily schon als angeblich geheilt aus der Klinik entlassen worden. Doch das magersüchtige Mädchen war noch lange nicht über den Berg. Sie tat lediglich alles dafür, endlich wieder nach Hause zu dürfen. "Es war so schrecklich. Es ist furchtbar, die eigene Familie und die Freunde nicht sehen zu dürfen", sagte sie in einem Interview mit der "Daily Mail". "Schlussendlich aß ich mir meinen Weg nach Hause. Ich tat, was ich tun musste, um entlassen zu werden, aber ich war mental nicht gesünder als zuvor."

Die Magersucht war wie ein Dämon

Ein zweiter Klinikaufenthalt half ihr weiter, denn dieses Mal wurde nicht nur ihr Körper, sondern auch ihre Psyche behandelt. Emily verließ das Krankenhaus zwar noch nicht rundum gesund, aber mir dem festen Entschluss, jetzt selbst an ihrer Genesung zu arbeiten. Doch der Dämon in ihrem schmächtigen Körper war hartnäckig. 

Emily konnte nicht aufhören, ihren Körper kontrollieren zu wollen. Also beschloss sie, diese Kontrolle zumindest in eine gesündere Richtung zu lenken: Sie begann, Kraftsport zu betreiben. "Ich fing an, Gewichte zu heben und nahm an einigen Wettbewerben teil, doch ich versuchte noch immer, mit zu wenigen Kalorien zu funktionieren."

Ihr Glück: Der professionelle Bodybuilding-Coach Rob Reinaldo wurde auf die ehrgeizige Emily aufmerksam. Er begann, sie richtig zu trainieren – und auch auf ihre Ernährung zu achten. Reinaldo redete seinem Schützling streng ins Gewissen. Und Emily hörte auf ihn. Denn Rob konnte ihr erklären, warum ihr Körper welche Nährstoffe in welcher Menge brauchte. Und sie merkte, dass sie nicht Fett, sondern Muskeln zulegte. Plötzlich war es Emily nicht nur erlaubt, sondern sogar wichtig, auch mal ordentlich zuzulangen. Dann sind auch Bananenmuffins oder eine ganze Packung "Ben & Jerry's" drin.

Niemand kann wohl behaupten, dass Emily heute ein entspanntes Verhältnis zu ihrem Körper hat. Noch immer trainiert sie wie besessen, eifert einem bestimmten Schönheitsideal nach, zählt Kalorien und Nährstoffe. Doch sie hat einen Trainer an ihrer Seite, der darauf achtet, dass sie ihrem Körper damit nicht schadet. Und anstatt mit lebensgefährlich niedrigem Blutdruck im Rollstuhl zu sitzen, dünn und kraftlos, steht sie heute auf ihren zwei Beinen - sehr starken Beinen. Emily ist stolz auf sich. Und das kann sie auch sein.
 

Hast du oder hat eine Freundin oder ein Angehöriger von dir eine Essstörung? Hilfe gibt es unverbindlich unter der Nummer 0221 - 892031 (Mo-Do 10-22 Uhr, Fr-So 10-18 Uhr). Viele Informationen zu Hilfsangeboten findet ihr auch auf der Website der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Sucht euch Hilfe und gebt euch nicht auf!

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.