HOME

Aufruf über Studenten-App: Schwanger nach Party: 21-Jährige sucht auf Jodel nach ihrem One-Night-Stand

Ungeplant schwanger werden: Schock! Ungeplant schwanger werden von einem Unbekannten auf einer Party, von dem man nur den Vornamen kennt: extragroßer Schock! Aber eine 21-Jährige aus Erfurt beweist, dass man damit auch entspannt umgehen kann. 

Frau mit Schwangerschaftstest in der Hand

Wenn der Strich langsam sichtbar wird... 

Es gibt Partys, die man schon nach wenigen Tagen aus dem Gedächtnis gestrichen hat. Und dann gibt es Partys, von denen man noch seinen Enkeln erzählen wird. Was einer 21-Jährigen auf einer Feier in Erfurt vor Kurzem passierte, wird sie zumindest ganz bestimmt noch lange verfolgen.

Die junge Frau meldete sich am Mittwoch in der Studenten-App Jodel zu Wort. Sie postete das Foto eines positiven Schwangerschaftstests mit dem Hinweis, sie sei auf der Suche nach einem gewissen "Max oder Maximilian", den sie offensichtlich auf ebendieser Party kennengelernt hatte und der sich, so die Bitte, doch bei ihr melden möge.


Der scharfsinnige Beobachter kann sich schnell denken: Dieses Intermezzo war wohl eher auf ein einmaliges Vergnügen ausgelegt denn auf die große Liebe, denn: "Wir haben keinerlei Daten ausgetauscht", schreibt die 21-Jährige in den Kommentaren unter dem Post.

"Ich finde es tapfer, dass sie mit der Situation so offen umgeht"

Großes Kino! Nicht nur, dass ungeplant schwanger werden an sich für die meisten Frauen Anfang 20 schon ein gewisser Schock sein dürfte – von dem Vater gerade mal den Vornamen zu wissen, hebt das Ganze auf ein neues Schwierigkeitslevel.

Das sehen viele andere Jodel-Nutzer auch so und diskutieren unter dem Beitrag hitzig über den Fall. Einige haben nur wenig Verständnis und pöbeln "Schlau genug zum Vögeln, aber zu dumm zum Verhüten?" (Sie hätten ein Kondom benutzt, versichert die Angesprochene daraufhin.)

Andere zeigen ihr Mitgefühl und spekulieren, um welchen Max aus ihrem eigenen Freundeskreis es sich handeln könnte. "Ich finde es tapfer, dass sie mit der Situation so offen umgeht und einfach nur versuchen möchte, den Vater zu finden", schreibt ein Nutzer.

Sie will das Kind behalten

Die Betroffene selbst sieht die Sache erstaunlich entspannt. "Es ist passiert und damit lebe ich auch", schreibt sie. "Ich würde nur gerne die andere 'betroffene' Person kontaktieren, da wir vorher sagten, das wird eine einmalige Kiste." Und sie stellt auch klar: "Ich behalte das Kind."

UPDATE: Offenbar haben die Beiden nun tatsächlich zueinander gefunden. Wie die Seite "mz-web.de" berichtet, stand besagter Max plötzlich vor der Tür der 21-Jährigen. Von der Sache erfahren hatte er demnach lustigerweise nicht Jodel oder andere soziale Netzwerke, sondern über die iPhone-News, wo die Geschichte aufgegriffen von mehreren Medien auftauchte. 

Wie es heißt, wollen die Beiden sich nun in Ruhe kennenlernen. Max habe ihr aber versichert, dass sie das "gemeinsam schaffen" werden, heißt es bei "mz-web.de". 

lko
Themen in diesem Artikel