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Body Modification: Engländerin schneidet sich Finger ab und trägt ihn als Kette

Die Engländerin Torz Reynolds steht auf Tattoos, Piercings und jegliche andere Formen von Body Modification. Die selbst ernannte "Gore Whore" (Ekel-Liebhaberin) schnitt sich selbst den kleinen Finger ab, um ihn an einer Kette zu tragen.

EIn Foto einer Hand mit amputiertem kleinen Finger

Ihr linker kleiner Finger ist nur noch ein Stumpf: Piercerin Torz Reynolds amputierte ihn selbst

Für einige Menschen sind selbst kleine Tattoos immer noch etwas Rebellisches, ganz zu schweige von Piercings, die sich nicht an den Ohren befinden. Was würden so konservative Geister wohl zu Torz Reynold sagen? Die 30-Jährige aus Essex hebt den Begriff Body Modification nämlich auf ein ganz neues Level.

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Gepostet von Torz Reynolds am Sonntag, 2. Juli 2017

Die Piercerin hat wenig Berührungsängste, auch was extreme Eingriffe an ihrem eigenen Körper angeht. Sie ließ sich bereits die Ohrläppchen abschneiden und legte sie in Formaldehyd ein. Die Präparate bewahrt sie bei sich zu Hause auf. Zahlreiche Tätowierungen und Piercings schmücken den Körper der jungen Frau ebenfalls. Was sie allerdings dann tat, sollten sich selbst Fans solcher Körperkunst lieber drei Mal überlegen – sie amputierte sich selbst den kleinen Finger ihrer linken Hand.

"Eine tiefere Bedeutung" hätte die Aktion nicht, so Reynolds. Sie dachte sich, "dass es gut aussehen würde". An die zahlreichen Kritiker wendet sie sich gelassen: "Jede Reaktion ist gerechtfertigt, aber denkt dran, sie ist jeweils nur für euch selbst relevant."

Sie betäubte sich den Finger, band ihn ab und ging mit einem Bolzenschneider ans Werk. Als Expertin für Tattoos und Piercings darf man ja zumindest davon ausgehen, dass Torz sich mit Hygienebedingungen und Wundversorgung auskennt. Es habe beim Abschneiden zwar weh getan, so die junge Frau, aber danach sei es völlig erträglich gewesen. Sie hätte am Tag drauf bereits wieder gearbeitet.

Ihren halben kleinen Finger, den Torz Reynolds liebevoll "Wiggles" taufte, bewahrte sie erst im Gefrierschrank auf und arbeitete ihn dann, in Flüssigeit eingelegt, als Anhänger für eine Halskette um.

Laut Torz Reynolds war der kleine Finger im Alltag ohnehin nutzlos für sie, da sei sie auf die Idee mit der Amputation gekommen.

Den übriggebliebenen Stumpf zeigt sie jetzt gern auf ihren Social-Media-Accounts, malt ihm Krawatten und setzt ihm Mützchen auf. Wer's mag ...

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wt
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