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Spott im Netz: Türkischer Sender zensiert Foto von Selena Gomez – nicht wegen Nacktheit

Selena Gomez wurde in einer türkischen Boulevardsendung des TV-Senders "TV8" zensiert. Der Grund war nicht etwa Nacktheit oder Kritik an Staatspräsident Erdogan, sondern Religion.

Instagram-Post von Selena Gomez

Dieses von Selena Gomez auf Instagram veröffentlichte Bild wurde vom türkischen Sender "TV8" zensiert

US-Schauspielerin und Sängerin Selena Gomez ist die weltweit erfolgreichste Person auf Instagram. Über 139 Millionen Follower hat sie in dem sozialen Netzwerk. Was immer sie dort postet, Gomez erreicht Millionen Menschen. Und natürlich haben auch Medien ein besonderes Auge auf die Social-Media-Aktivitäten der 26-Jährigen.

Auch der türkische Sender "TV8" hat in seiner Promisendung "magazin 8" über Selena Gomez' letzten Instagram-Posts berichtet. In dem Videobeitrag, der mittlerweile auf Twitter hochgeladen wurde, sind mehrere Fotos von Gomez' 26. Geburtstag zu sehen.

Ein Foto zeigt die lachende Sängerin in einem trägerlosen Kleid und mit einer silbernen Kreuz-Kette um den Hals. Gomez ist selbst bekennende Christin und schrieb zu ihrem Foto unter anderem "Another year down.. Thank you for all the bday love. (...) God bless!".

Internet spottet über türkische Zensur von Selena Gomez

Doch das Bild, das sie vor einer Woche veröffentlicht hat und fast 9,5 Millionen Menschen gefällt, wurde beim türkischen Sender "TV8" verfälscht. Und es geht nicht um die nackte Haut. Offensichtlich passte dem Sender das religiöse Symbol über Gomez' Brust nicht. Das Kreuz wurde kurzerhand wegretuschiert. Darüber berichtete zuerst die türkische Zeitung "Cumhuriyet". Weil die Zensur aber sehr schlecht gemacht ist (siehe Twitter-Video weiter oben), sorgt die Aktion von "magazin 8" nun für reichlich Spott im Web.

Selena Gomez selbst hat sich noch nicht zu dem Vorfall geäußert.

Seit dem gescheiterten Militärputsch werden aus der Türkei immer wieder grobe Verstöße gegen die Presse- und Meinungsfreiheit gemeldet. Viele Medien, die nicht der Linie von Recep Tayyip Erdogans AKP folgen, werden in ihrer Arbeit eingeschränkt oder komplett verboten.

Die Religionsfreheit ist in der islamisch-geprägten Türkei dagegen weitestgehend verschont geblieben. Lediglich der Fall des 2016 inhaftierten US-Pastors Andrew Brunson, der wegen Terrorvorwürfen im Gefängnis saß, sorgte in den letzten Wochen immer wieder für Aufregung.

Netz-Zensur: Türkei: Pornos und Wikipedia verboten - doch User wissen, wie sie die Sperre austricksen
hh
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.