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Brief an Nickelodeon: Albern oder zeitgemäß? Peta will, dass die "Ninja Turtles" nur noch vegane Pizza essen

Die "Teenage Mutant Ninja Turtles" zählen immer noch zu den Zugpferden des Kinderfernsehsenders Nickelodeon. Für die Tierschutzorganisation Peta haben die Kampfkröten damit eine Vorbildfunktion - und sollten ihre Essgewohnheiten entsprechend anpassen.

Teenage Mutant Ninja Turtles mit Pizza

Die "Teenage Mutant Ninja Turtles" plus Pizza in der Realverfilmung der Comicserie von 1990

Picture Alliance

Die "Teenage Mutant Ninja Turtles" sind ein Comic-Klassiker: Seit 1984 kämpfen sich die Kröten bereits durch Zeichentrickserien, Realverfilmungen und CGI-Projekte. Dass ihnen dabei zur Stärkung vorzugsweise Pizza auf den Tisch kommt, hat jetzt die Tierschutzorganisation Peta auf den Plan gerufen. In einem Brief an den TV-Sender Nickelodeon, der demnächst eine neue "Turtles"-Staffel an den Start bringen will, fordert die Tierschutzorganisation eine Umstellung der Essgewohnheiten für die Schildkröten.

Nickelodeon hat für die neuen Folgen eine "neue Ausrichtung" angekündigt - und Peta regt in dem Schreiben an, dass diese Ausrichtung doch eine vegane sein könnte: Besonders in New York City, deren Kanalisation die Schildkröten ihr Zuhause nennen, würden schließlich immer mehr Pizzerien auch vegane Angebote machen. "Moderne Kids nehmen veganes Essen an - warum sollten die modernen 'Ninja Turtles' nicht Dasselbe tun?"

Peta: Erst Nintendo, jetzt Nickelodeon

Es ist nicht das erste Mal, dass die Tierschutzorganisation sich an ein Unterhaltungsimperium für Kinder und Jugendliche wendet: Schon häufiger kritisierte sie den Videospielehersteller Nintendo - zum Beispiel dafür, dass Super Mario in "Super Mario Bros. 3" das Kostüm eines Waschbären trug und dies suggerieren würde, dass es okay sei, Pelz zu tragen; oder zuletzt im vergangenen Jahr wegen eines Spieles namens "Wettmelken", in dem das Melken von Kühen angeblich zu harmlos dargestellt wurde.

Der Sender - oder gar die "Turtles" persönlich - haben bislang nicht öffentlich auf den Brief reagiert. Es bleibt also abzuwarten, ob die von Peta vorgeschlagene moderne Ausrichtung tatsächlich dem Geschmack der Kröten entspricht.

tim
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.