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Vergessener Trend: Was wurde eigentlich aus den Alkopops?

Sie sind süß und bunt und machen den enthaltenen Alkohol fast vergessen: Alkopops waren eine Zeit lang der letzte Schrei. Doch dann ging es rapide abwärts.

Alkopops waren in den 00er-Jahren vor allem bei Jugendlichen beliebt. Sie bestehen aus Spirituosen und Limonade und enthalten etwa 5,5 Prozent Alkohol und sind erst ab 18 Jahren erlaubt. Hierzulande gilt seit dem Jahr 2004 außerdem eine Sondersteuer - die Alkopopsteuer - um Jugendliche von den Getränken fernzuhalten. Seitdem kostet eine Flasche der Getränke etwa einen Euro mehr. 

Wie die Grafik von Statista mit Daten des Statistischen Bundesamts zeigt, hat das dem Staat 2005 zunächst fast zehn Millionen Euro Steuereinnahmen beschert. Der Wert ging dann deutlich zurück – heute werden mit der Alkopopsteuer nur noch etwa zwei Millionen Euro Steuern eingenommen. Zum Vergleich: Die Branntweinsteuer spülte 2017 2,1 Milliarden Euro in die Kassen, bei der Schaumweinsteuer waren es 368 Millionen Euro.

Statista
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