Der Anteil von Minderheiten an der Bevölkerung der USA hat in den vergangenen zehn Jahren stark zugenommen.
Der Anteil von Minderheiten an der Bevölkerung der USA hat in den vergangenen zehn Jahren stark zugenommen. Inzwischen sei jeder Sechste der gut 300 Millionen Einwohner lateinamerikanischer Abstammung, teilte das US-Statistikamt am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf Daten der Volkszählung von 2010 mit. Die Zahl der so genannten Hispanics sei zwischen 2000 und 2010 um 43 Prozent auf rund 50 Millionen Menschen gestiegen. Damit habe diese Gruppe zu mehr als der Hälfte des US-Bevölkerungswachstums im vergangenen Jahrzehnt beigetragen. Der Anteil der nicht-hispanischen Weißen an der Bevölkerung fiel in diesem Zeitraum von 69 auf 64 Prozent.