Grund dafür: Diese Zahnpasten enthalten zu wenig oder gar kein Fluorid. Damit böten sie keinen ausreichenden Schutz vor Karies, betonte die Stiftung Warentest. Die teuerste Zahncreme im Test enthält demnach weniger als die Hälfte der empfohlenen Menge. Fünf weitere Produkte verzichten komplett auf Fluorid und enthalten stattdessen Stoffe wie Hydroxylapatit oder Xylit. Deren Wirksamkeit als Fluorid-Ersatz sei wissenschaftlich aber nicht ausreichend belegt, erklärte Stiftung Warentest.
Die Warentester gaben auch allgemeine Tipps: So kommt es auf die richtige Dosierung der Zahnpasta an - bis zum zweiten Geburtstag sollte eine reiskorngroße Menge verwendet werden, danach bis zum sechsten Geburtstag eine erbsengroße Portion. Produkte mit kleinen Tubenöffnungen erleichtern das genaue Dosieren. Tuben mit großen Öffnungen erhielten Abzüge in der Handhabung. Ab dem sechsten Geburtstag sollte auf Junior-Zahnpasta oder Universal-Zahncreme umgestellt werden, da bleibende Zähne mehr Fluorid brauchen als Milchzähne.
Verzichtbar sind laut Stiftung Warentest umweltkritische Inhaltsstoffe wie EDTA, der die Trinkwasserqualität beeinträchtigen kann, oder Substanzen, die schwer abbaubar sind.