Nach anstrengenden Tagen im politischen Berlin testet Gesundheitsministerin Nina Warken in Thüringen die Stimmung im Volk. Der Abend birgt eine ziemliche Überraschung.
Sowohl die Kassenärztliche Vereinigung als auch Minister Hoch äußern Kritik am gesundheitspolitischen Sparpaket, rücken aber unterschiedliche Dinge in den Fokus. Sogar an die DDR wird erinnert.
Die Koalition will die steigenden Gesundheitsausgaben dämpfen und damit neue Beitragssprünge für Millionen Kassenpatienten abwenden. Was kommt mit dem Sparpaket auf alle zu?
Das Bundeskabinett hat das erste große Sozialreform-Projekt der Regierung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) auf den Weg gebracht. Die Runde der Ministerinnen und Minister beschloss am Mittwoch in Berlin einen Gesetzentwurf zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung, der die Defizite der Krankenkassen ausgleichen und die Beiträge für die Versicherten stabil halten soll. Merz bezeichnete die Reform als "durchaus historisch" und wertete den Beschluss als Beleg für die Handlungsfähigkeit seiner Regierung.