Es solle nun versucht werden, das Tier zu retten, sagte der Sprecher. Dabei spielten etwa Größe, Gewicht und Wasserstand eine Rolle. Zunächst solle der Wal "stressfrei" liegen. Experten vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung und die Wasserschutzpolizei seien an dem Einsatz beteiligt.
Unklar war, ob es sich bei dem gestrandeten Tier um denselben Wal handelt, der sich vor knapp zwei Wochen vor der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns bei Steinbeck in einem Fischernetz verfangen hatte. Das etwa zehn Meter lange Tier konnte sich dort aus dem Netz befreien.
Um den Wal hatte sich damals jedoch eine Leine verfangen. Dies wiederum legte die Vermutung nahe, dass es sich wiederum um denselben Wal handelte, der bereits zuvor im Hafen von Wismar gesichtet worden war, und dass sich die Leine bereits damals an dem Tier verfangen hatte.