Puppenspiel

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Joe und Jill Biden besuchen Ex-US-Präsident Jimmy Carter und seine Frau.

Lustiges Bild Riesiger Biden, winziger Carter: Wurde dieses Foto der US-Präsidenten manipuliert?

Sehen Sie im Video: Foto von riesigen Bidens sorgt für Lacher – "Warum sieht Joe wie ein Bauchredner aus?"






Joe und Jill Biden besuchen Ex-US-Präsident Jimmy Carter und dessen Frau Rosalynn.


Im Rahmen des Treffens entsteht ein Foto, das für Wirbel in den sozialen Netzwerken sorgt.


Der Grund: Die Bidens sehen viel größer aus als die Carters.


Der Größenunterschied sorgt bei zahlreichen Nutzern für Belustigung und Verwirrung.


"Liebreizend, aber bin ich die Einzige, die denkt, dass das wie ein winziges Puppenmuseum aussieht und dass Joe und Jill Riesen sind?"


"Warum sieht Joe wie ein Bauchredner aus?"


"Moment, ist dieses Bild manipuliert oder nicht? Warum sind die Köpfe der Bidens so groß?"


Auf Aufnahmen aus 2008 sieht man, dass die beiden Politiker sich im Punkto Körpergröße nicht so stark unterscheiden wie auf dem Foto.


Doch warum ist der amtierende US-Präsident plötzlich so viel größer als sein Vorgänger?


Pete Souza, ehemaliger Fotograf des Weißen Hauses unter Ex-US-Präsident Barack Obama, liefert eine Erklärung anhand von Caters auf dem Foto gewaltig wirkenden Schuhen.


"Für mich ist das ein Indikator dafür, dass der Vordergrund durch ein Super-Weitwinkelobjektiv verzerrt wurde." – Pete Souza ggü. New York Times


Weiter führt er aus, dass diese Art Objektive genutzt werden, wenn viele Personen in einem kleinen Raum abgelichtet werden sollen und der Fotograf wenig Bewegungsspielraum hat. Solche Objektive seien berüchtigt für ihre Bildverzerrungen.


Einige Nutzer posten abgewandelte Versionen des Fotos, in dem die durch das Objektiv entstandene Verzerrung des Bildes ausgeglichen wird.


Das Foto macht deutlich, wie stark sich die Auswahl des Kameraequipments auf ein Foto auswirken kann – und dass selbst ein Foto, das nicht digital nachbearbeitet wurde, Verwirrung auslösen kann.




Wie untersuchen wir in der Redaktion Videos auf Manipulation? Dabei ist ein Blick auf die Details wichtig. Die Einzelbilder eines Videos verraten oft, ob ein Video bearbeitet wurde. Wir schauen uns Bild für Bild genau an und vergrößern einzelne Ausschnitte. Indizien für einen Fake sind zum Beispiel: fehlende Bewegungsunschärfe, unnatürlicher Schattenwurf oder Schnittfehler. Beim stern gilt generell: Seriosität vor Schnelligkeit. Wir checken Fakten und Material immer gründlich gegen, bevor wir sie veröffentlichen. Dafür arbeiten wir mit dem redaktionsübergreifenden "Team Verifikation" zusammen mit RTL, NTV, RTL2, Radio NRW.
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Spektakuläre Aufnahmen Verrücktes Schauspiel in Genf: Gigantische Marionetten von Dutzenden Personen gelenkt

Eine wahrlich ganz eigene Dimension des Puppenspiels konnte man am Donnerstag in Genf bestaunen. Diese gigantische Marionette ist rund sechs Meter groß und musste von Dutzenden Personen gelenkt und geführt werden. Und die Zuschauer waren deutlich beeindruckt von dem Spektakel in der Schweizer Stadt: "Ich denke, es sind die Augen, der Blick, wenn sie plötzlich den Kopf dreht und dich ansieht, so unerwartet und es wirkt so menschlich. Es sieht aus wie ein lebender Pinocchio." "Es ist die Atmosphäre und die Kinder Drumherum - und es stimmt, die Puppen werden sehr gut gelenkt. Es ist beeindruckend zu sehen, wie die Leute an den Seilen ziehen, um die Figuren zu bewegen." Hinter der Aktion steckt die französische Straßen-Theater-Gruppe "Royal de Luxe", die seit 1973 existiert und bereits in vielen Städten rund um die Welt zahlreiche Auftritte feiern konnte. Darunter auch Orte wie London oder Montreal. Der Gründer Jean-Luc Courcoult am Donnerstag in Genf mit weiteren Hintergründen zu der Aktion, die einer jahrelangen Vorbereitung bedurfte: "Die Schwierigkeit für eine Show wie dieser "Der Saga der Giganten" ist es, Szenarien je nach den Wurzeln der Stadt zu entwickeln. Wir zeigen nicht die gleiche Geschichte, in Montreal, in Le Havre, oder hier in Genf oder irgendwo anders in der Welt wie zum Beispiel Santiago, oder so, nein, wir müssen die ganze Geschichte von unten aufrollen und alle Geschichten, die wir erzählen, neu anpassen." Nach Angaben der Theater-Gruppe wird mit rund einer Million Zuschauern gerechnet. Und die Show soll bis zum 1. Oktober dauern.