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Projektdorf von stern und Welthungerhilfe in Kenia RTL-Aktuell-Moderator Maik Meuser: Darum unterstütze ich das Kinakoni-Projekt gegen den Hunger

Sehen Sie im Video: Journalist Maik Meuser spricht über das Kinakoni-Projekt und den Hunger in Afrika.






"Als Journalist im Nachrichtengeschäft muss ich wie andere auch sehr schnell Informationen verarbeiten. Komplexität reduzieren. Probleme anschaulich machen. Und das über eine große Bandbreite von Themen.
Wir Journalist:innen sind deshalb zwar in erster Linie Generalist:innen, haben aber trotzdem ein oder zwei Themen, an denen das Herz mit besonderer Leidenschaft hängt. Die etwas ins uns auslösen und uns tiefer graben lassen.
Eines dieser Themen ist für mich seit ein paar Jahren schon der von Menschen gemachte Klimawandel. Oder besser müsste ich sagen: die Klimakrise. Die Erderwärmung hat dazu geführt, dass extreme Wetterereignisse zunehmen. Wir erleben Jahrhundertfluten aber auch extreme Dürren mit Waldbränden und Ernteausfällen. Und besonders schlimm: Der Hunger kehrt zurück, mit Macht. Jetzt gerade, in dem Moment, in dem Sie das hier lesen, sind weltweit 40 Millionen Menschen von einer Hungersnot bedroht. Das entspricht mehr als der Hälfte der Bevölkerung Deutschlands. Es trifft vor allem die Menschen in den Ländern des globalen Südens, die am wenigsten können für den Klimawandel.
Wer sich wie ich intensiv mit der Klimakrise auseinandersetzt, kommt an dieser globalen Hungerkrise nicht vorbei. Und wer wie ich an Lösungen interessiert ist, der stößt irgendwann vielleicht auch auf das kleine Dorf Kinakoni im Südosten Kenias. Das Dorf, in dem der stern und die Welthungerhilfe gemeinsam mit den Menschen vor Ort Lösungen gegen den Hunger erarbeiten wollen.
Was mich an diesem Projekt besonders fasziniert: Es ist nicht der weiße Mann oder die weiße Frau aus dem fernen Europa, die die Lösungen bringen sollen. Sondern vor allem die Kenianerinnen und Kenianer selbst sind gefragt. Es kommt auf den Gründer- und Erfindergeist der Start-ups aus Nairobi an. Die sollen nämlich gezielt in das Projekt eingebunden werden.
Vor einigen Jahren habe ich eine längere Dokumentation über die nigerianische Metropole Lagos gedreht. Lagos ist ein Moloch, groß, laut, schmutzig. Kein Mensch weiß, ob hier 15 oder vielleicht sogar 20 Millionen Menschen leben. Aber Lagos ist voller Energie. Voller Menschen, die ihren eigenen Weg gehen, Kunst machen, Geld verdienen, die nicht als Almosenjäger angesehen werden wollen – sondern als Herren und Frauen ihres Schicksals. Das hat mich gefesselt und fasziniert. Und das sehe ich auch in Kinakoni.
Umso mehr freut es mich, dass ich das Kinakoni-Projekt nicht nur als Zuschauer begleiten kann sondern es aktiv unterstützen kann, als, wenn man so will, Botschafter. Auf den Titel kommt es mir aber nicht an. Ich will auf die Folgen der Klimakrise aufmerksam machen, ich will den Blick über unseren Tellerrand lenken. Vor allem aber will ich zeigen, dass wir – bei allen Problemen und Nöten vor Ort – die Menschen in den Ländern Afrikas nicht als ewige Hilfsempfänger ansehen sollten. Sondern als Männer und Frauen, die versuchen eigene Lösungen für ihre Probleme zu finden.
Die Zukunft wird von Menschen gemacht. Auch von denen in Afrika. Und Hunger darf keine Zukunft haben. Helfen Sie uns dabei!"
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Seit Jahren macht er auf die Klimakrise und ihre Folgen aufmerksam: RTL-Aktuell-Moderator Maik Meuser. Als Botschafter unterstützt er nun das Projekt von stern und Welthungerhilfe in Kinakoni in Kenia. In dem Ort sollen Lösungen gegen den Hunger gefunden werden. Sehen Sie sein Video dazu.

HIer finden Sie mehr Informationen zu Kinakoni.

Hier können Sie direkt für das Projekt spenden.


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