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Familien in Not: Hilfe, die ankommt: Seit zehn Jahren unterstützen stern-Leser bedürftige Familien – machen Sie mit!

Ein Kinderbett, ein Schreibtisch für Schularbeiten, eine wichtige Arznei - Dank Ihrer Spende kann der stern bedürftigen Familien in Deutschland zur Seite stehen - seit nunmehr zehn Jahren.

Dankschreiben einer Familie

Dankschreiben einer Familie:  "Lieber Spender, von ganzem Herzen bedanken wir uns bei Ihnen für die Unterstützung. Die Kinder und auch wir erfreuen uns sehr an den durch die Spende ermöglichten Dingen. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie alles Gute!"

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"Wir wurden damals regelrecht überrollt", sagt Rose Volz-Schmidt, geschäftsführende Gesellschafterin des gemeinnützigen Sozialunternehmens wellcome. "Überrollt" wurden sie und ihr Team von der Hilfsbereitschaft der stern-Leserinnen und Leser. Am 3. Dezember 2009 war die Titelgeschichte "Familien in Not" erschienen, in der der stern und wellcome mit einer gleichnamigen Aktion Patenschaften für Familien vermittelten, die finanzielle Unterstützung brauchten. Familien, die gerade so zurechtkamen, bis ein unvorhergesehenes Ereignis alles in Wanken brachte – eine Krankheit, eine Trennung, Arbeitslosigkeit oder eine plötzliche Kündigung der Wohnung.

"Die unsichtbare Not wird oft nicht kommuniziert"

Natürlich hilft in diesen Fällen auch der Staat, sorgt für ein Dach über dem Kopf und dafür, dass niemand hungert. Aber das reicht oft nicht. Mal fehlt ein Kinderbett, ein Schreibtisch für die Schularbeiten, oder die Krankenkasse zahlt eine bestimme Creme gegen Schuppenflechte nicht, obwohl die einem Kind am besten hilft.

"Wir geben viel Geld für Soziales aus in unserem Land und reden oft über Hartz IV", sagt Rose Volz-Schmidt. "Aber die stille, die unsichtbare Not, die es gibt, wird oft nicht kommuniziert. Die Leute schämen sich. Gerade die, die unbedingt selber klarkommen und dem Staat nicht auf der Tasche liegen wollen."

stern-Leser konnten damals für solche in Not geratenen Familien eine Patenschaft übernehmen. Zunächst für ein Jahr mit einem monatlichen Betrag, den sie selbst festlegten. Der Erfolg war enorm: Die Stiftung stern und wellcome konnten sich vor Paten kaum retten. Was als Weihnachtsaktion geplant war, wurde zu einem dauerhaften und wirkungsvollen Hilfsangebot. 11.674 Kindern wurde bis heute mit rund drei Millionen Euro geholfen, der größte Teil kam von den Leserinnen und Lesern dieses Magazins.

Inzwischen hat sich die Hilfsaktion verändert: "Die Eins-zu-eins-Patenschaften zu organisieren wurde immer aufwendiger", sagt Rose Volz-Schmidt. "Wir haben irgendwann gemerkt, dass wir nicht flexibel genug waren: Manche Familien brauchen nur einmal Hilfe, manche für ein paar Monate, andere über einen längeren Zweitraum. Deshalb beschlossen wir vor zwei Jahren, die Menschen weiter um Spenden zu bitten, über die Vergabe des Geldes aber nach Bedarf vor Ort zu entscheiden."

"Am meisten leiden die Kinder"

Die wellcome-Teams, rund 230 insgesamt, sind im ganzen Land unterwegs, arbeiten mit lokalen Einrichtungen zusammen und unterstützen Menschen, denen schnell und unbürokratisch geholfen werden muss. Das kann eine junge alleinerziehende Mutter im Unterhaltsstreit sein, ein verwitweter Vater mit zwei kleinen Kindern oder die Familie eines gering bezahlten Angestellten, die Drillinge bekommen hat.

Mit diesem Aufruf im stern im Dezember 2009 begann die Spendenaktion

Mit diesem Aufruf im stern im Dezember 2009 begann die Spendenaktion

"Der Druck auf Familien ist gestiegen", sagt Rose Volz-Schmidt, "und damit auch das Armutsrisiko. Es gibt immer mehr Alleinerziehende, die Mieten in den Städten steigen, viele Geringverdiener kommen einfach nicht mehr zurecht. Und am meisten leiden die Kinder."

Ihnen hilft wellcome. Verlag und Redaktion des stern bitten Sie, liebe Leserinnen und Leser, nach zehn Jahren jetzt erneut um ihre Unterstützung. Helfen Sie denen, die in Not geraten sind und wieder auf die Beine kommen wollen.

"Familien in Not": Das stern-Cover vom 3. Dezember 2009

"Familien in Not": Das stern-Cover vom 3. Dezember 2009

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Kester Schlenz