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Stiftung stern Die Suizidrate in Simbabwe ist hoch. Ein Psychiater bildet Großmütter zu Laientherapeutinnen aus, um Verzweifelten zu helfen – mit großem Erfolg

Drei alte Frauen schauen in die Kamera
Shleter Nhengo, 72 (M.), war eine der ersten Freiwilligen des Projekts Freundschaftsbank. In Gesprächen helfen die Frauen Verzweifelten, Wege aus der Krise zu finden
© Brent Stirton / stern
Psychiater Dixon Chibanda hat ein Projekt ins Leben gerufen, das die psychologische Betreuung außerhalb der Hauptstadt Harare verbessern will. Die von ihm zu Laientherapeutinnen ausgebildeten Großmütter führen Gespräche mit depressiven Menschen. Die Gespräche retten Leben.
Von Gesa Gottschalk

Apolonka Makadho hat ihre Sorgen unter einem fuchsienfarbenen Kleid und einem weißen Kopftuch versteckt. Sie hat sie über die staubigen Wege der Provinz Masvingo getragen bis zum Missionskrankenhaus von Jerera. Sie wollte Medikamente abholen an diesem warmen Januarmorgen. Die Sorgen aber, dachte Makadho, die Sorgen würde sie wieder mit nach Hause nehmen. Doch dann hat Aleta Gukwa sie angesprochen. Aleta, die im selben Dorf wohnt und der sie noch nie etwas anvertraut hat. Ich bin da hinten, hat sie gesagt, komm vorbei. Alles, was wir reden, werde ich für mich behalten.

Jetzt sitzt Makadho neben ihr, und Aleta Gukwa legt mit 14 Fragen die Sorgen frei. "Hast du in der letzten Woche zu viel nachgedacht?", liest sie von ihrem Klemmbrett ab. "Ja", sagt Apolonia Makadho. "Kam dir dein Leben manchmal so schwer vor, dass du weinen wolltest?" Ja, sagt Apolonia Makadho und beginnt zu weinen.

Hast du manchmal daran gedacht, dir das Leben zu nehmen? Ja, sagt Apolonia Makadho.

Die Großmütter sind Chibandas Waffe gegen Depressionen

Am selben Tag tritt Dixon Chibanda rund 300 Kilometer entfernt an das Bett einer Frau im Krankenhaus von Harare, der Hauptstadt von Simbabwe. Ihr Mann hat sie geschlagen, immer wieder. Sie wollte zu ihren Eltern flüchten, aber sie hatte kein Geld für den Bus. Da hat sie sich mit Benzin übergossen und angezündet.

In einem Land mit rund 15 Millionen Einwohnern ist Dixon Chibanda einer von 15 Psychiatern. Fast alle arbeiten wie er in Harare, zwei Drittel der Simbabwer leben auf dem Land. Die Suizidrate ist doppelt so hoch wie in Deutschland.

„Wir haben vier Generationen Trauma, und keiner spricht darüber“ – Psychiater Dixon Chibanda

Das Gesicht der jungen Mutter ist verbrannt, ihr Oberkörper, ihr Haar. Sie wird sterben. Chibanda ist zu spät gekommen, wieder einmal. "Vielleicht", sagt der Arzt, als er hinterher von der Frau erzählt, "wäre das nicht passiert, wenn sie mit einer Großmutter geredet hätte."

Mit einer Großmutter wie Aleta Gukwa. Einer Oma, einer Gogo. Gogos sind Chibandas Antwort auf jene Wunden, die Gewalt und Armut in Simbabwe geschlagen haben. Und seine Geheimwaffe gegen eine unsichtbare Pandemie: Fast 280 Millionen Menschen weltweit, schätzt die WHO, leiden an Depressionen. Die Hälfte von ihnen bekommt keine Therapie; in manchen Entwicklungsländern bleiben mehr als 80 Prozent der Betroffenen unbehandelt, unter jungen Erwachsenen ist Suizid die zweithäufigste Todesursache. Behandlungslücke heißt, was eigentlich ein Behandlungsgraben ist und in Ländern wie Simbabwe ein Behandlungsabgrund. Chibanda versucht, ihn zu überwinden.

14 mal "Ja" bedeutet weitere Treffen mit einer Gogo. Den meisten Patienten helfen die Gespräche

Vor 15 Jahren hatte er eine Idee, geboren aus Verzweiflung: Wenn der Weg zu einem Psychiater zu weit ist, dann braucht es einen Ort, der nah ist an den Menschen. Wo jemand sitzt, der zuhört. Wenn es nicht genug Therapeuten gibt, dann muss man Laien ausbilden.

Dixon Chibanda hat mehrere Hundert Gogos auf Bänke vor Kliniken gesetzt. Friendship Bench heißt sein Projekt. Eine repräsentative Studie in Harare hat gezeigt, dass die Idee funktioniert: Patienten, die mindestens neun der 14 Fragen auf dem Anamnesebogen bejahten und sich danach regelmäßig mit einer Gogo trafen, ging es nach einem halben Jahr deutlich besser als einer Kontrollgruppe.

Foto des Gesundheitszentrum vor welchem viele Gesprächspärchen sitzen
In einem Gesundheitszentrum der Hauptstadt Harare geben die Großmütter Hilfesuchenden psychologischen Rat
© Brent Stirton/stern

Aleta Gukwa ist eine von 125 Großmüttern, die Chibandas Idee in die Provinz bringen sollen. Behutsam kümmert sie sich heute in Jerera um Apolonia Makadho. Die knetet in ihrem Schoß die Plastiktüte, in der sie ihr Patientenbuch ins Krankenhaus getragen hat. Gukwa hat ihr den kräftigen Arm um die schmale Schulter gelegt, und Makadho hat sich das tränennasse Gesicht im Kleid getrocknet. Jetzt strömen die Sorgen aus ihr heraus, und Aleta Gukwa hört zu.

Makadho ist 56 Jahre alt, seit zehn Jahren HIV-positiv, seit sechs Jahren Witwe. Ein Sohn lebt in Simbabwe, einer in Kapstadt, einer ist verschwunden. Der vierte hat seine schwangere Freundin zu seiner Mutter gebracht und ist auch nach Südafrika gegangen, einer von drei Millionen Simbabwern auf der Suche nach Arbeit. Sie haben seitdem nichts mehr von ihm gehört. Im vergangenen Monat hat ein Zyklon ihre Hütte zerstört, der Regen, drei Monate zu spät für ihren Mais, fällt durch das Dach. Makadho besitzt vier Hühner und eine Ente, aber kein einziges Rind in einer Gegend, wo eine Herde Sparbuch und Lebensversicherung zugleich ist. Sie sammelt Feuerholz, für ein Bündel bekommt sie knapp 30 Cent.

"Die Gogo hat mir die Kraft gegeben, weiterzumachen"

Aleta Gukwa schreibt all das in ihre Kladde, die gefüllt ist mit Schicksalen wie diesem. Auf den Bänken der Gogos sitzen Frauen, deren Ehemänner ungeschützten Sex wollen, obwohl sie HIV-positiv sind. Hochschwangere, deren Geburtstermin verstrichen ist, die den Kindsvater nicht mehr erreichen können und die kein Geld haben für die Fahrt zu einem Krankenhaus, das Kaiserschnitte anbietet. Es kommen junge Männer, die keine Arbeit finden und deshalb die Frau nicht heiraten können, die sie lieben.

"Friendship Bench“ ist für Unterstützung dankbar. Wir leiten Ihre Spende weiter.  Hier können Sie direkt spenden.
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Shona, die Mehrheitssprache in Simbabwe, kennt kein Wort für Depression. Aber sie kennt kufungisisa: zu viel denken. Dahinter kann eine klinische Depression stecken, eine posttraumatische Belastungsstörung, ein Eheproblem. Chibandas Gogos helfen ihren Patienten, Ordnung zu bringen in die quälenden Gedanken. "Meine Brust war heute morgen eng vor Sorge", sagt Makadho hinterher, "der Schmerz war so groß. Aber die Gogo hat mir die Kraft gegeben, weiterzumachen."

„Dinge verschwinden nicht einfach, nur weil man sie vergessen will“ – Psychiater Dixon Chibanda

Dixon Chibanda und Aleta Gukwa sind sich nie begegnet. Aber gemeinsam versuchen sie, den Abgrund zu überbrücken zwischen denen, die reden müssen, und denen, die zuhören können. Chibanda ist Lehrbeauftragter des King's College London. Gukwa durfte nur bis zur siebten Klasse zur Schule gehen. Chibanda ist verheiratet, seine zwei Söhne sind fast erwachsen. Gukwa hat ihren Mann vor 21 Jahren verloren. Der Psychiater ist 53 Jahre alt, die Gogo 60. Beide wirken zehn Jahre jünger, und beide sitzen selten still.

Ein umgehängtes Stethoskop macht Chibanda für die Polizisten uninteressant 

Dixon Chibanda würde sich am liebsten ganz auf seine ehrenamtliche Arbeit bei Friendship Bench konzentrieren. Doch die Regierung bezahlt ihn, damit er einmal in der Woche seine Runde im Krankenhaus von Harare macht. Er lehrt an der lokalen Universität, muss Privatpatienten betreuen. Drei Monate im Jahr wirbt er im Ausland Gelder für Friendship Bench ein, hält Vorträge. Davon und mit seiner Dozentenstelle in London ernährt er seine Familie. Nur selten hat er wie heute Zeit, dorthin zurückzufahren, wo alles begann: in die Poliklinik von Mbare.

Als er den ersten Pritschenwagen voller Polizisten mit Schlagstöcken und Helmen sieht, angelt Dixon Chibanda das Stethoskop aus dem Chaos hinter seinem Sitz und legt es sich um den Hals. Eben noch war er ein Typ, der ausgerechnet heute nach Mbare hineinfährt, an einem Tag, als im dichtestbesiedelten Viertel von Harare die Opposition demonstrieren will. Jetzt ist er Arzt. "Klappt jedes Mal", sagt er.

Er sieht nicht aus wie andere Autoritätspersonen in diesem Land. Chibanda weigert sich, Hemd und Krawatte zu tragen. Seine Haare hat er zu vielen kleinen Dreadlocks gedreht.

Ein Mann und eine Frau heben eine dritte Frau auf eine Trage
Marlyne Chikwana (r.) zählte zu den ersten Frauen, die Dixon Chibanda (M.) einsetzte. Jetzt hat sie selbst einen Schwächeanfall. Der Psychiater leistet erste Hilfe
© Brent Stirton/stern

Großmütter gibt es überall, Bänke auch. Aber es brauchte für diese Idee wohl einen Mann wie Chibanda in einem Land wie Simbabwe, dessen Menschen die Kunst beherrschen, aus nichts etwas zu machen – und die mit Abgründen umgehen können. "Wir haben vier Generationen Trauma", sagt er, "und niemand spricht darüber."

Apartheidsstaat Rhodesien, blutiger Freiheitskampf, danach die Hoffnung der jungen Republik Simbabwe auf den neuenen Präsidenten Robert Mugabe, der bald Tausende Zivilisten ermorden ließ. Jahrelang hielt er sich nur mit Wahlbetrug und Einschüchterung an der Macht, ließ die Männer der Opposition verprügeln und die Frauen vergewaltigen. Doch sein Nachfolger, der amtierende Präsident, sage nur, "was passiert ist, ist passiert", erklärt Chibanda. Aber Dinge verschwinden nicht einfach, nur weil man sie vergessen will.

Geh und tu was, sagten die Politiker. Aber wie sollte er die Not lindern?

Die Poliklinik von Mbare ist eines von 42 Gesundheitszentren in Harare, besetzt mit Hebammen und Krankenschwestern. Vor jedem weht eine zerschlissene Landesflagge, in jedem hängt ein gerahmtes Foto des Präsidenten, in jedem stehen blaue Kühltruhen für Impfstoffe, falls der Generator ausfällt. Strom fließt nur einige Stunden lang in dieser Stadt, die nach Sonnenuntergang fast vollständig in Dunkelheit versinkt, in der die meisten Ampeln nicht funktionieren und die meisten Straßenlaternen auch nicht. 50 Babys werden in der Poliklinik jeden Tag geboren, ein Arzt kommt nur ein- bis zweimal pro Woche.

Chibanda steigt aus seinem veilchenblauen Land Rover. Genau hier hat vor 15 Jahren alles begonnen. Damals ließ Mugabe Hütten abreißen, mindestens 700.000 Simbabwer wurden obdachlos. Viele nahmen sich das Leben, selbst das Ausland wurde aufmerksam. Mbare war das Epizentrum der Verzweiflung. Die Regierung geriet unter Druck und beauftragte den jungen Dixon Chibanda, damals einer von nur fünf Psychiatern im ganzen Land: Geh und tu was, sagten die Politiker. Aber Geld gab es nicht.

Eine Gruppe singender Schulmädchen in blauen Uniformen
Mädchen in blauen Uniformen singen bei einem Gottesdienst in Masvingo, dem auch Laientherapeutinnen beiwohnen 
© Brent Stirton/stern

Wie sollte er die Not lindern? Vielleicht könnte er Krankenschwestern fortbilden? Nein, beschied ihm das Gesundheitsamt, die Krankenschwestern hätten zu viel zu tun. Es blieben dem Arzt nur das gute Dutzend Frauen in braunen Blusenkleidern, die vor der Poliklinik saßen. Sogenannte Gesundheitshelferinnen, übrig geblieben aus einer Zeit, in der Robert Mugabe als Hoffnungsträger galt und Simbabwe noch reich genug war, um die Frauen einzustellen. Die meisten von ihnen waren 1986 in der ersten Welle rekrutiert worden, alle noch jung, mit Babys auf dem Rücken.

Die Gesundheitshelferinnen waren Dixon Chibandas einzige Möglichkeit

Jedes Jahr bekamen sie eine neue Uniform, Schuhe und ein Gehalt, das ausreichte, um Nachbarskindern die Schulbücher zu bezahlen. Heute müssen sie jahrelang um neue Kleider betteln, und dann passen sie nicht richtig. Schuhe gibt es schon lange nicht mehr. Die meisten verdienen 150 Bond im Monat. "Nichts ist das", sagen sie. 1997 hat Harare zum letzten Mal Helferinnen eingestellt. Sie sind in ihrem Beruf alt geworden, aber sie können es sich nicht leisten aufzuhören. Sie waren Dixon Chibandas einzige Wahl.

Zwei Frauen sitzen unter einem Baum auf einer Bank und unterhalten sich
Auf der Bank vertraut Sophia Nyamuwngi, 34, der Laientherapeutin Elizabeth Mapaire Selbstmordgedanken an. Durch das Gespräch fasst sie wieder Lebensmut
© Brent Stirton/stern

"Ich habe nicht daran geglaubt, dass es funktioniert", sagt der Professor. Doch es hat geklappt. Die Regierung hat Friendship Bench in den Nationalen Strategischen Plan aufgenommen, aber das bedeutet nicht, dass es ein Budget gibt. Die NGO soll ausländische Spender heranschaffen, und sie tut es. Chibanda möchte den Gogos ein regelmäßiges Gehalt zahlen. Und er muss sich darum kümmern, dass die Kliniken seine Bänke nicht zu Feuerholz schlagen.

„Ich habe selbst nicht daran geglaubt, dass es funktioniert“ -  Projektgründer Dixon Chibanda

Aleta Gukwa muss ihre Gespräche an einem Tisch in einem Nebengebäude führen. Erst als Reporter auftauchen, fährt jemand los und holt eine der Bänke, die seit Wochen fünf Autominuten entfernt beim Schreiner verstauben.

Dixon Chibanda hat es satt. Es fehlt ohnehin an allem. "Simbabwe hatte so viel Potenzial", sagt er, "und es ist alles schiefgelaufen." Als Kind trainierte er Karate, weil er Leute vermöbeln wollte. Heute hat er gelernt, sich zu beherrschen. Manchmal fällt es ihm schwer.

Die Gogos haben ihn lange Zeit gesiezt. Bis sie sicher waren: er bleibt

Sein Ärger verfliegt, als er zu den wartenden Gogos tritt. Sie lachen breit, die Großmütter und der Professor. Zwei Jahre lang haben sie ihn gesiezt: "Sie dachten, ich wäre nur auf der Durchreise." NGOs kommen und gehen, oft sind es Ausländer, auch sie nutzen die Gogos, sie geben ihnen Hüte, auf denen "Saubere Hände retten Leben" steht, sie zeigen ihnen, wie man mit bunten Bändern Mangelernährung bei Kindern misst. Wenn das Programm ausläuft, verschwinden sie.

Die Gogos hätten mit dem Siezen aufgehört, sagt Chibanda, "als sie gemerkt haben, dass ich es ernst mit ihnen meine".

Sekesayi Hwiza, die älteste, geht ihm nicht einmal bis zur Schulter. Sie ist 85 Jahre alt. Im Unabhängigkeitskrieg schlugen Polizisten ihr die Zähne aus, weil sie Hwiza verdächtigten, den Rebellen zu helfen. Auf der Bank sprach sie erstmals über das, was passiert war. Und sie brachte ihren Sohn mit, den sie verkrüppelt und traumatisiert aus dem Unabhängigkeitskrieg zurückbekommen hatte.

Profil einer alten schwarzen Frau mit Kopftuch
Sekesayi Hwiza, 86, wurde als Freiheitskämpferin gefoltert. Die Arbeit als Laientherapeutin hilft ihr, ihr eigenes Leid besser zu verarbeiten
© Brent Stirton/stern

Auch sie wurde eine der Gogos. Jahrelang schämte sie sich zu lächeln. Dann kaufte ihr Friendship Bench ein neues Gebiss. Als die erste große Förderung auslief und Chibanda den Gogos nichts mehr zahlen konnte, blieben einige weg. Die meisten aber wollten weiterhelfen. Und sie merkten, wie es ihnen half.

Dixon Chibanda hätte das alles hinter sich lassen können. Ein Mitschüler verdient heute Millionen in den USA. All jene, die mit ihm den Facharzt machten, sind weg. Vergangene Woche erst hat wieder ein Kollege eine Stelle im Ausland angetreten. Hat er nie daran gedacht zu gehen? "Ich werde hier mehr gebraucht", sagt Chibanda, "das ist mein Zuhause."

In Jerera streift an diesem Tag ein Mann über das Gelände des Missionskrankenhauses, er bettelt um 60 Bond für den Bus, damit er in der Provinzhauptstadt Medikamente holen kann. Unter einem Baum hinter dem Krankenhaus sitzt Aleta Gukwa auf einer Bank, bereit für die Sorgen der anderen. "Das sind unsere Verwandten, unsere Nachbarn", sagt sie. "Wir wollen sie nicht verlieren."

Wenn Sie depressiv sind oder an Suizid denken, hilft Ihnen die 24-Stunden-Hotline der Telefonseelsorge: 0800/111 01 11

Erschienen in stern 52/21

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