Plastiktüten werden nur kurz für den Einkauf genutzt, verrotten aber über Jahrzehnte in der freien Natur. Sie verschmutzen Ökosysteme und gefährden Tiere. Aus diesem Grund sind heute bereits einige dicke Plastiktüten in Supermärkten verboten. Laut "t-online.de" sollen bis 2030 auch die dünnen Obst- und Gemüsebeutel aus den Supermärkten verschwinden. So will es das überarbeitete Verpackungsrecht der EU. Schon heute erheben einige Supermarkt-Ketten wie Aldi, Lidl und Kaufland einige Cent für die Plastiktüten, um auf deren geringe Umweltverträglichkeit hinzuweisen.
Keine Obstbeutel in den Supermärkten mehr ab 2030
Mit dem überarbeiteten Verpackungsrecht will die EU laut "t-online.de" Müllmengen reduzieren und die Nutzung von Mehrwegverpackungen fördern. Im Jahr 2022 wurden deshalb schon Plastiktüten mit einer Wandstärke von 0,05 Millimeter verboten. Bis 2030 sollen nun auch die dünnen, als Hemdchentüten bekannten Obstbeutel mit einer Wandstärke von weniger als 15 Mikrometern verboten werden, wie die Deutsche Umwelthilfe gegenüber "t-online.de" erklärte. Das Problem mit Ihnen sei vor allem, dass sie günstig sind, massenhaft ausgegeben und achtlos weggeworfen werden.
Verbraucherinnen und Verbraucher müssen sich umstellen
Die Obstbeutel haben bisher nicht nur das Abwiegen erleichtert, sondern das Obst auch vor Verschmutzungen geschützt. Aber das schafft nicht nur Plastik. So werden in Bio-Läden für Obst beispielsweise Papiertüten genutzt. Noch nachhaltiger ist es, wenn Sie Ihre eigenen Mehrwegverpackungen gleich mitbringen, etwa Obstnetze und Tupperdosen für Fleisch- oder Wurstwaren