Neue Eskalation in Nahost: Israel und die USA bombardieren den Iran. Das Regime in Teheran schlägt zurück. Alle Entwicklungen im Liveblog.
Alle aktuellen Informationen im Liveblog:
Wichtige Updates
Stefan Düsterhöft

Eskalation im Iran – die Lage im Überblick:
- Israel und die USA greifen seit Samstagmorgen den Iran an. In der Hauptstadt Teheran und weiteren Landesteilen gab es Explosionen, Rauchsäulen waren zu sehen.
- Laut US-Präsident Donald Trump wurde bei den Angriffen auch Irans Oberster Führer Ali Khamenei getötet. Nach israelischen Angaben sind bei den Angriffen zudem zentrale Vertreter der iranischen Militärführung ums Leben gekommen
- Die Gegenangriffe sind massiv: Iran feuerte Raketen auf Israel ab, sowie auf US-Militärstützpunkte auf Bahrain, Katar, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate.
- Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz sprach von einem „Präventivschlag“. In Israel wurde angesichts iranischer Gegenschläge Luftalarm ausgelöst.
- In Berlin kam am Samstag der Krisenstab der Bundesregierung zusammen und beriet über die Lage. Man sei vorab über die Angriffe informiert worden, sagte ein Regierungssprecher.
- Der Angriff hat massive Auswirkungen auf den Flugverkehr in der Region. Die Lufthansa und viele weitere Airlines haben Flüge gestrichen.
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Leonie Scheuble
Alarm in Israel: Bei einem iranischen Raketenangriff ist am Abend eine Frau in Tel Aviv getötet worden. Nach Angaben des Rettungsdienstes starb sie an den Folgen ihrer schweren Verletzungen. Mindestens 21 Menschen seien bei dem Raketeneinschlag zudem verletzt worden. Insgesamt wurden bislang mehrere Häuser in Israel durch Einschläge oder Trümmerteile beschädigt.
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Leonie Scheuble
Vier Menschen sind bei einem mutmaßlich iranischen Raketenangriff am internationalen Flughafen Dubai verletzt worden. Dubais Medienbüro bestätigt einen „Vorfall“, bei dem vier Mitarbeiter verletzt worden seien, in einer der Wartehallen habe es geringe Schäden gegeben. Ein Großteil des Luftraums in der Region ist seit dem Morgen gesperrt. Rund 1.600 Flüge von und nach Dubai wurden gestrichen.
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Phil Göbel
Schah-Sohn Pahlavi ruft zum Umsturz auf
Der Sohn des 1979 gestürzten Schahs von Persien, Reza Pahlavi, hat die Sicherheitskräfte im Iran zum Umsturz aufgerufen. „Es ist eure letzte Gelegenheit, euch dem Volk anzuschließen“, schrieb der Exil-Politiker auf X nach der Erklärung von US-Präsident Donald Trump, dass Irans oberster Führer getötet worden sei. „Jeder Versuch der Überreste des Regimes, einen Nachfolger für Chamenei zu bestimmen, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt“, schrieb er weiter.
Er forderte die Sicherheitskräfte auf, einen Übergang zu einer freien und prosperierenden Zukunft zu unterstützen. „Der Tod des verbrecherischen Chamenei bringt zwar die Gerechtigkeit für das vergossene Blut nicht zurück, doch er kann ein Balsam für die verbrannten Herzen der Gerechtigkeit suchenden Familien sein“, fügte Pahlavi hinzu.
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Phil Göbel
Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben einen Luftwaffenstützpunkt des US-Militärs in Saudi-Arabien angegriffen. Der Stützpunkt Prinz Sultan sei von Raketen und Drohnen getroffen worden, hieß es in einer Erklärung der Revolutionsgarden, die der staatliche Rundfunk veröffentlichte.
Aus Saudi-Arabien und den USA gab es zunächst keine Bestätigung für den Angriff.
Aus Saudi-Arabien und den USA gab es zunächst keine Bestätigung für den Angriff.
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Phil Göbel
Trump bestätigt: Ayatollah Ali Chamenei ist tot
Nun wird US-Präsident Donald Trump noch deutlicher: Ali Chamenei sei tot, so Trump auf seiner Plattform Truth Social. Bestätigt wurde dies aus dem Iran zunächst nicht.
Chamenei sei „einer der bösartigsten Menschen der Geschichte“ gewesen. Viele Angehörige der Revolutionsgarden, der Armee und der Polizei im Iran wollten nicht mehr kämpfen und suchten nach Immunität durch die USA, fügt Trump hinzu.
Dies sei die größte Chance für das iranische Volk, sich sein Land zurückzuholen. Die Bombardierungen sollen Trump zufolge die gesamte Woche über ununterbrochen fortgesetzt werden „oder so lange wie nötig, um unser Ziel des Friedens im gesamten Nahen Osten und sogar auf der ganzen Welt, zu erreichen“.
Chamenei sei „einer der bösartigsten Menschen der Geschichte“ gewesen. Viele Angehörige der Revolutionsgarden, der Armee und der Polizei im Iran wollten nicht mehr kämpfen und suchten nach Immunität durch die USA, fügt Trump hinzu.
Dies sei die größte Chance für das iranische Volk, sich sein Land zurückzuholen. Die Bombardierungen sollen Trump zufolge die gesamte Woche über ununterbrochen fortgesetzt werden „oder so lange wie nötig, um unser Ziel des Friedens im gesamten Nahen Osten und sogar auf der ganzen Welt, zu erreichen“.
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Phil Göbel
Bei einem neuen iranischen Raketenangriff ist es in der israelischen Küstenmetropole Tel Aviv nach Angaben von Einwohnern zu lauten Explosionen gekommen. Israelische Medien berichteten, ein Gebäude sei direkt getroffen worden. Es habe mehrere Verletzte gegeben.
Der Sender N12 zeigte Aufnahmen von einem brennenden Dach und einer Straße mit Trümmern. Es habe noch weitere Einschlagsorte gegeben. Der Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, ein etwa 40-jähriger Mann habe schwere Verletzungen erlitten. Er werde von Sanitätern behandelt.
Der Sender N12 zeigte Aufnahmen von einem brennenden Dach und einer Straße mit Trümmern. Es habe noch weitere Einschlagsorte gegeben. Der Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, ein etwa 40-jähriger Mann habe schwere Verletzungen erlitten. Er werde von Sanitätern behandelt.
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Niels Kruse
Trump glaubt, dass Chamenei tot ist
„Wir glauben, dass diese Geschichte wahr ist.“ Mit diesen Worten im Sender NBC News kommentiert Donald Trump Berichte über den Tod des iranischen Staatsführers Ali Chamenei. Er fügte hinzu, dass ein Großteil der Regierung in Teheran ausgelöscht worden sei.
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Niels Kruse
Medien melden den Tod von weiteren iranischen Führungsfiguren
Bei den Luftangriffen im Iran ist nach israelischen Angaben der Generalsekretär des Verteidigungsrates getötet worden. Ali Schamchani sei „eliminiert“ worden, berichten die israelischen Streitkräfte. Ebenfalls unbestätigt sind Meldungen, nach denen auch der Chef der iranischen Revolutionsgarden, Mohammad Pakpour, getötet worden sei. Ebenfalls den Angriffen zum Opfer gefallen sein soll Verteidigungsminister Asis Nasirsadeh. Aus dem Iran gab es zunächst keine Bestätigung dafür.
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Niels Kruse
Laut israelischen Medien liegen den Regierungschefs von Israel und den USA Beweise für den Tod von Ayatollah Ali Chamenei vor. Ein Foto der Leiche des geistlichen Führers des Iran sei US-Präsident Donald Trump und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu vorgelegt worden, berichtete der Sender Channel 12. Chameneis Leiche sei aus den Trümmern seiner Residenz geborgen worden, berichtete der öffentlich-rechtliche Sender Kan. Hochrangige israelische Regierungsvertreter seien über Chameneis Tod informiert worden.
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Niels Kruse
Nach ersten unbestätigten Berichten über den Tod von Irans geistlichem Oberhaupt Ali Chamenei hat es in der iranischen Hauptstadt Teheran freudige Reaktionen gegeben. Anwohner standen an ihren Fenstern und applaudierten, wie Augenzeugen berichteten. Kurz nach 23 Uhr Ortszeit war demnach in mehreren Stadtteilen Teherans lauter Jubel zu hören.
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Niels Kruse
Medien melden den Tod von Ayatollah Ali Chamenei
Das geistliche Oberhaupt des Irans, Ayatollah Ali Chamenei, ist nach Angaben aus israelischen Regierungskreisen getötet worden. Seine Leiche sei gefunden worden, sagte ein hochrangiger Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Auch israelische Medien berichteten unter Berufung auf israelische Regierungskreise von dessen Tod. Eine direkte Stellungnahme der Regierung in Teheran oder der USA zu den Berichten liegt noch nicht vor.
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Niels Kruse
Israel will bei den Angriffen auf den Iran Dutzende Bomben auf den Wohnsitz von Irans geistlichem Führer Ayatollah Ali Chamenei abgeworfen haben. "30 Bomben wurden auf den Komplex abgeworfen. Ali Chamenei war unter der Erde, aber wahrscheinlich nicht in seinem eigenen Bunker", sagte der bekannte Journalist Amit Segal, der Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu nahestehen soll. Netanjahu selbst sagte am Abend, es gebe "Anzeichen" für den Tod von Irans geistlichem Führer.
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Niels Kruse
Wegen der US-israelischen Luftangriffe auf den Iran und zahlreicher Vergeltungsattacken Teherans hat die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas eine außerordentliche Sitzung der EU-Mitgliedstaaten angesetzt. "Ich werde am Sonntag eine außerordentliche Sitzung des Rates für Auswärtige Angelegenheiten per Videokonferenz einberufen, um über den Iran und die sich rasch entwickelnden Ereignisse im Nahen Osten zu beraten", erklärte sie im Onlinedienst X.
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Marc Drewello
Demokratische Mitglieder des US-Repräsentantenhauses sowie der republikanische Abgeordnete Thomas Massie und Senator Rand Paul kritisieren, dass Trump die Militäraktion ohne Zustimmung des Kongresses befohlen hat. Einige wollen ein Votum des Hauses über Trumps Kriegsbefugnisse erzwingen, das seine Möglichkeiten zur Durchführung von Angriffen einschränken könnte.
„Ich bin gegen diesen Krieg. Das hat nichts mit ,America First' zu tun“, schreibt Massie auf X. „Die Verfassung schreibt eine Abstimmung vor, und Ihr Abgeordneter muss sich öffentlich für oder gegen diesen Krieg aussprechen."
„Ich bin gegen diesen Krieg. Das hat nichts mit ,America First' zu tun“, schreibt Massie auf X. „Die Verfassung schreibt eine Abstimmung vor, und Ihr Abgeordneter muss sich öffentlich für oder gegen diesen Krieg aussprechen."
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DPA · AFP · Reuters
due/rw