Auch nach einer Woche ist ein Ende des Iran-Kriegs nicht in Sicht. Die USA und Israel intensivieren ihre Angriffe sogar noch. Teheran schlägt zurück - und treibt damit die Ölpreise nach oben.
Wegen des Iran-Kriegs ist der Ölpreis in dieser Woche auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahren gestiegen: Bei Handelsschluss am Freitag lag der Preis für ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent bei 92,69 Dollar und damit acht Prozent höher als am Vortag und 27,88 Prozent höher als vor einer Woche. Die US-Sorte WTI legte um mehr als zwölf Prozent zu und schloss bei einem Preis von 90,90 Dollar.
EU-Ratspräsident Costa warnt aber auch vor den Folgen einer weiteren Eskalation im Nahen Osten und mahnt diplomatische Lösungen an. Ex-Kanzlerin Merkel setzt auf mehr Einigkeit in Europa.
Der Krieg im Nahen Osten wirkt sich massiv auf den Transport- und Logistiksektor aus. Der dänische Reederei-Konzern Maersk kündigte am Freitag an, weitere Strecken um die Golf-Region vorerst nicht mehr zu bedienen. Der deutsche Logistikverband beklagte neben Einschränkungen im Seefrachtverkehr auch Probleme wegen der Flugraumsperrungen. Hinzu kommen die gestiegenen Kraftstoffpreise.