Nein, 2025 war kein sonderlich gutes Jahr für die deutschen Autobauer: Geopolitische Spannungen, Zölle und eine hohe Wettbewerbsintensität haben die Umsätze und Gewinne von VW, BWM, Mercedes und Co. schmelzen lassen. Aktuelle Statistiken von Statista zeigen, wie sich die Machtverhältnisse auf dem globalen Automarkt verschoben haben.
Die unangefochtene Nummer eins bleibt demnach Toyota. Die Japaner verkauften im vergangenen Jahr knapp 11,32 Millionen Autos – und damit fast zweieinhalb Millionen mehr als der Wolfsburger Konzern Volkswagen, der mit 8,98 Millionen Fahrzeugen auf Platz zwei folgt. Auf Platz drei hat sich Konkurrenz aus Südkorea etabliert: Hyundai kommt auf 7,24 Millionen verkaufte Einheiten. General Motors und Stellantis (u.a. Peugeot, Opel, Fiat, Dodge, Jeep) komplettieren die Top 5 mit 6,18 und 5,48 Millionen abgesetzten Autos.
Chinesische Konkurrenz überholt E-Pionier Tesla
Dahinter wartet auf Platz 6 die erste große Überraschung: Das chinesische Unternehmen BYD (Build Your Dream) schiebt sich mit 4,6 Millionen verkauften Fahrzeugen vor die heimische Konkurrenz SAIC (4,51 Millionen), ehe Ford, Honda und Suzuki die Top 10 vervollständigen. Ebenfalls beachtlich sind die Absatzzahlen anderer chinesischer Autobauer wie Geely und Changan, die jeweils rund drei Millionen verkaufte Autos vorweisen können.
Der Münchner Autobauer BMW landet indes nur auf Platz 14, die schwäbische Konkurrenz Mercedes gar nur auf Platz 16. Tesla, einst Pionier der Elektromobilität, rangiert mittlerweile nur noch auf Platz 17.