ANLAGE Im nachbörslichen Handel Geld sparen

Der Wertpapierhandel nach Börsenschluss entwickelt sich zum Geheimtipp - und immer mehr Banken öffenen ihren Kunden die Möglichkeit dazu.

Immer mehr Banken eröffnen ihren Kunden die Möglichkeit Wertpapiere auch am Wochenende oder nach Börsenschluss über Makler zu handeln. Nach Einschätzung von Stiftung Warentest können Anleger auf diese Weise Geld sparen.

Dabei wird beim außerbörslichen Kauf oder Verkauf ein fester Preis garantiert, den der Anleger allerdings innerhalb weniger Sekunden annehmen oder ablehnen muss. Der feste Preis erspart nicht nur das manchmal gebührenpflichtige Setzen von Limits, sondern auch die Ungewissheit, ob der Handel dann tatsächlich stattfindet.

Als weiteren Vorteil nennen die Experten in der jüngsten Ausgabe der Stiftung-Warentest-Zeitschrift »Finanztest«, das Teilausführungen entfallen. Beim normalen Börsenhandel werden Aktienorders oft portionsweise bedient. Dabei verursacht jede Teilausführung zusätzliche Transaktionskosten.

Außerbörslicher Handel ist telefonisch oder über das Internet möglich. So genannte Market Makers wie die Firmen Finacor Rabe und Lang & Schwarz arbeiten dabei mit den Banken und Discountbrokern zusammen.


Mehr zum Thema



Newsticker