Die reichsten Deutschen Die Aldi-Brüder liegen vorn


Man kann mit Nutoka und Olivia-Hygieneartikeln richtig reich werden: Die Aldi-Besitzer Karl und Theo Albrecht besitzen jeweils rund 16 Milliarden Euro und sind damit die vermögensten Deutschen. Manch andere Superreiche haben im letzten Jahr Federn lassen müssen.

Die beiden Albrecht-Brüder sind laut "Manager Magazin" nach wie vor die reichsten Deutschen. Das Magazin schätzt das Vermögen der beiden Aldi-Eigentümer Karl und Theo Albrecht auf 16,10 Milliarden Euro und 16,05 Milliarden Euro, wie aus der am Dienstag veröffentlichten Liste "Die 300 reichsten Deutschen" hervorgeht. Auch auf Rang drei ist ein Deutscher zu finden, der sein Geld mit Billigläden gemacht hat: Lidl-Gründer Dieter Schwarz liegt den Schätzungen zufolge bei 10,25 Milliarden Euro und damit auf Platz drei.

Auf Platz vier steht Quandt-Erbin Susanne Klatten, die unter anderem mit BMW- und Altana-Aktien 7,75 Milliarden Euro angehäuft habe. Auf Platz fünf wird die Familie Otto vom gleichnamigen Versandhaus mit einem geschätzten Vermögen von 5,4 Milliarden Euro aufgeführt. Es folgen Dietmar Hopp (SAP) mit 5,3 Milliarden Euro und Reinhold Würth (Würth-Gruppe) mit 5,15 Milliarden Platz acht teilen sich die Familie Porsche sowie Günter und Daniela Herz (Puma, Mayfair) mit jeweils 5,1 Milliarden Euro. Auf dem zehnten Platz steht die Familie Reimann (Reckitt Benckiser) mit einem geschätzten Vermögen von 5,05 Milliarden Euro.

Mehr Milliardäre als zuvor

Weltweit liegen die Deutschen damit jedoch nicht im Spitzenfeld: Unter den reichsten Menschen der Welt rangieren die Albrecht-Brüder dem Magazin zufolge auf den Plätzen acht und neun, Schwarz folgt erst auf Rang 25. Insgesamt zählt das Magazin 100 deutsche Milliardäre oder Milliardärs-Familien - mehr als jemals zuvor.

Die größten Vermögenseinbußen musste im vergangenen Jahr den Schätzungen zufolge die Bertelsmann-Eignerfamilie Mohn verkraften: Sie verlor 1,5 Milliarden Euro. Den größten Zuwachs verbuchte mit 1,9 Milliarden Euro Klaus-Michael Kühne von der Spedition Kühne & Nagel.

Reuters Reuters

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