Lebensmitteldiscounter Aldi Süd streicht Hunderte Stellen in Deutschlandzentrale

Menschen stehen vor einer Filiale des Discounters Aldi Süd in Nordrhein-Westfalen Schlange
Menschen stehen vor einer Filiale des Discounters Aldi Süd in Nordrhein-Westfalen Schlange
© Fabian Strauch / DPA
Hunderte Menschen sollen ihre Anstellung bei Aldi Süd verlieren. Der Konzern streicht Stellen in verschiedenen Abteilungen. Warum, lässt der Discounter allerdings offen.

In der Deutschlandzentrale von Aldi Süd fallen in den nächsten Jahren mehrere Hundert Stellen weg. Das bestätigte das Unternehmen der Deutschen Presse-Agentur. Eine konkrete Zahl wurde auf Nachfrage nicht genannt. Betroffen sind dem Vernehmen nach bis zu 500 Arbeitsplätze in den Bereichen Buchhaltung, Personal und Einkauf. Zuvor hatte die "Lebensmittel Zeitung" darüber berichtet. 

2000 Beschäftigte in Zentrale von Aldi Süd

Der Prozess hat demnach bereits im vergangenen Jahr begonnen. Zu den Gründen äußerte sich der Konzern nicht konkret. Aldi setze seit jeher auf schlanke Strukturen und Prozesse und entwickele diese kontinuierlich weiter, heißt es. 

In der Deutschlandzentrale von Aldi Süd in Mülheim an der Ruhr sind 2000 Menschen beschäftigt, bundesweit sind es 50.000. Der Discounter betreibt hierzulande rund 2000 Filialen und gehört zu den größten Lebensmittelhändlern des Landes.

DPA
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