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Nach Druck aus Brüssel: BayernLB muss sich von Wohnungen trennen

Schlappe für die BayernLB: Die Landesbank wird sich wohl aus der gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft GBW zurückziehen müssen. Grund für den voraussichtlichen Verkauf ist Druck aus Brüssel.

Brüssel macht Druck, die BayernLB muss handeln und sich höchstwahrscheinlich von ihrer gemeinnützigen Wohnungsgesselschaft GBW trennen. Die Beteiligung an Wohnungsunternehmen zähle nicht zu den originären Aufgaben einer Bank, heißt es in der Antwort von Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) auf eine schriftliche Anfrage von Harald Güller, dem Parlamentarischen Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion. Der Finanzminister schreibt weiter: "Es ist daher zu erwarten, dass sich die BayernLB von ihrer Beteiligung an der GBW AG wird trennen müssen."

Die GBW (Slogan: "Hier bin ich zu Hause") ist nach eigenen Angaben eine der größten Wohnungsgesellschaften Bayerns. Grund für den voraussichtlichen Verkauf ist Druck aus Brüssel. Dort läuft nach wie vor das EU-Beihilfeverfahren, in dem die Kommission nach den Milliardenverlusten der BayernLB in Österreich Vorgaben für die Restrukturierung macht.

jwi/DPA / DPA
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