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"1001": Aldi plant Restemarkt à la Tchibo

Offenbar läuft bei Aldi das Geschäft mit Gartengeräten, Computern oder Badebürsten nicht mehr gut. Um übrig gebliebene Nicht-Lebensmittel loszuschlagen, eröffnet der Einzelhändler nun einen Restpostenmarkt in Mannheim.

Unter dem Namen "1001" will der Discounter Aldi nach Informationen der "Lebensmittel Zeitung" Mitte April den ersten Markt für Aktionsartikel eröffnen. Aldi Süd gehe damit neue Wege, um der Flut übrig gebliebener Ware aus dem Nicht- Lebensmittelbereich Herr zu werden, berichtet das Fachblatt in seiner neuen Ausgabe.

Der Markt "1001" werde in einer alten Aldi-Filiale in Mannheim- Waldhof mit 700 Quadratmetern Verkaufsfläche eröffnet. Die "neue Einkaufswelt von Aldi Süd" sei "erforderlich, um die Filialen zu entlasten", so die zuständige Aldi-Regionalgesellschaft in Ketsch gegenüber der Zeitung. Das in Abstimmung mit der Zentrale in Mülheim/Ruhr entwickelt Konzept soll im Erfolgsfall weiter verbreitet werden

Auch der Großkaffeeröster Tchibo betreibt in vielen deutschen Städten die "Tchibo-Prozente"-Läden, in denen nicht losgeschlagende Waren wie Babykleidung, Küchenzubehör oder Handy verkauft werden - mit teilweise erheblichen Preisnachlässen.

DPA / DPA
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