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Instagram-Kampagne: "Gab's schon": Neuer Aldi-Spot veralbert Internet-Trends

Discounter Aldi Nord hat Instagram als Werbekanal für sich entdeckt. In einem 60-sekündigen Spot werden die größten Social-Media-Hypes der letzten Jahre durch den Kakao gezogen.

Instagram-Kampagne: "Gab's schon": Neuer Aldi-Spot veralbert Viraltrends

Bei Aldi geht es werbemäßig in großen Schritten in die Moderne. Erst vor zwei Jahren schaltete der Discounter erstmals Fernseh-Werbung, nun ist man schon im Instagram-Zeitalter angekommen. Mit einem 60-sekündigen Clip nutzt Aldi Nord erstmals das soziale Netzwerk als Kommunikationskanal. In dem Instagram-Video werden unter dem Motto "Das gab's schon" die größten Viral-Hypes der letzten Jahre veralbert. 

So dient ein Aldi-Markt als Kulisse für Ice Bucket Challenge und Harlem Shake, sogar der Epic Split wird von den Aldi-Mitarbeitern vorgeführt. Der Kunde im Clip jedoch reagiert jeweils mit einem abschätzigen "Gab's schon".

Auch in Sachen Influencer gibt sich Aldi Nord selbstironisch. Statt real existierende Instagram-Größen einzuspannen, wie es Konkurrent Lidl seit Neuestem tut, wird mit "Oma Ehrlich" eine eigene Influencerin mit handfestem Ruhrpott-Charme präsentiert. Ab 9. September wird Oma Ehrlich auch auf dem Youtube-Kanal von Aldi in Aktion treten.

Der Clip wurde von der Agentur Territory webguerillas kreiert, die zum Verlag Gruner+Jahr gehört, in dem auch der stern erscheint. 

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.