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Autokonzern: BMW will neue Arbeitsplätze schaffen

Helmut Panke gibt Gas, jedoch mit angezogener Handbremse: Der BMW-Chef hat angekündigt, neue Leute einzustellen - allerdings weniger als in den Jahren zuvor. Personalabbau stehe aber nicht auf dem Konzernplan.

Der Chef des Münchener Autobauers BMW, Helmut Panke, hat bekräftigt, in diesem Jahr neue Arbeitsplätze zu schaffen. Es sei kein Personalabbau im Konzern geplant, sagte der Vorstandschef in einem vorab veröffentlichten Interview der "Bild"-Zeitung. "Wir werden dagegen weiter einstellen, dort, wo wir neue Leute brauchen."

Panke sagte nicht, wie viele Neueinstellungen geplant seien. Im Januar hatte er auf der Automobilmesse in Detroit klar gemacht, dass BMW beim Aufbau neuer Stellen 2006 auf die Bremse treten wird: In Deutschland werde der Münchener Konzern nicht mehr so viele Arbeitsplätze schaffen wie in den vergangenen Jahren, sagte er damals. "Wir haben so viel Personal an Bord wie wir für weiteres Wachstum brauchen", fügte er hinzu. 2005 hatte BMW rund 1000 Arbeitsplätze geschaffen, in den Jahren zuvor waren es teilweise noch mehr gewesen. BMW profitiert von hoher Flexibilität bei den Arbeitszeiten.

Panke betonte in dem Zeitungsinterview gleichwohl, dass die BMW Group zwischen 2001 und 2004 bundesweit 11.000 Arbeitsplätze geschaffen habe. Die 30 größten deutschen Aktiengesellschaften hätten im selben Zeitraum hingegen insgesamt 300.000 Arbeitsplätze abgebaut. Viele Autobauer zählten zu den Unternehmen, die besonders hohe Stellenstreichungen ankündigten.

Panke forderte die Bundesregierung auf, von der Einführung einer flächendeckenden Pkw-Maut abzusehen. "Die Bürger können keinen Cent zusätzlich mehr vertragen", wird Panke zitiert. Im Gegenteil wäre es zu begrüßen, wenn die Regierung "für Kostenentlastung sorgt, etwa durch Senkung der hohen Steuern auf Diesel und Benzin", sagte Panke.

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