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Energieverbrauch: Kalifornien hat wieder Stromprobleme

Zum zweiten Mal binnen 24 Stunden gab es Stromabschaltungen, nachdem Appelle, den Stromverbrauch zu drosseln nichts nützten.

Die Energiekrise in Kalifornien spitzt sich weiter zu. Bereits den zweiten Tag in Folge ordneten die Behörden des US-Bundesstaates am Dienstag Stromabschaltungen an. Und wieder waren es sommerliche Temperaturen, ein unerwartet hoher Energieverbrauch durch Klimaanlagen und Wartungsarbeiten an Kraftwerken, die dazu geführt hatten, dass die Stromreserven in Kalifornien auf unter 1,5 Prozent der Bedarfsmenge zusammenschrumpften. Erst am Montag waren bis zu 300.000 Haushalte eine Stunde lang ohne Strom.

Die Stromversorger hatten die 34 Millionen Einwohner des Westküstenstaates den ganzen Tag über vergeblich zum Energiesparen aufgefordert. Bei ungewöhnlich hohen Temperaturen in weiten Teilen Kaliforniens stieg der Energieverbrauch am Dienstagnachmittag an. Vor allem Klimaanlagen fressen an warmen Tagen die teure und knappe Energie. Es war bereits die sechste Stromabschaltung in diesem Jahr. Kalifornien leidet nach einer fehlgeschlagenen Liberalisierung des Strommarktes seit Monaten unter großen Versorgungsproblemen.

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