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Gerade erst eröffnet: Italiens erster Sexpuppen-Puff schon wieder geschlossen - der Grund ist ein bisschen eklig

Gerade erst hatte der erste Sexpuppen-Puff Italiens für die zahlende Kundschaft geöffnet, da macht die Polizei den Laden schon wieder dicht. Unter anderem soll gegen Hygiene-Regelungen verstoßen worden sein.

Das Sexpuppen-Bordell im italienischen Turin war erst Anfang September geöffnet worden

Das Sexpuppen-Bordell im italienischen Turin war erst Anfang September geöffnet worden

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Seit 60 Jahren sind in Italien Bordelle verboten. In diese Marktlücke wollte ein, nun ja, etwas eigenwilliger Anbieter vordringen. Doch nur wenige Tage, nachdem der erste Sexpuppen-Puff Italiens seine Pforten geöffnet hat, hat die Polizei den Laden schon wieder dicht gemacht, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtet

Einer der Gründe wirkt wenig spektakulär: Demnach habe der Betreiber gegen Vorschriften zur Vermietung von Räumen verstoßen. Allerdings war an der Razzia offenbar nicht nur die Polizei beteiligt. Den Berichten zufolge waren auch Beamte des Gesundheitsamts vor Ort. Man habe Zweifel, dass die Hygiene-Bestimmungen eingehalten werden. Konkret gehe es darum, dass die Puppen mutmaßlich nicht ordnungsgemäß nach jedem Kunden gesäubert worden sind. Das Säuberungssystem solle nun überprüft werden, hieß es.

Turin: Sexpuppen-Puff hatte gerade erst geöffnet

Das Etablissement hatte erst Anfang September aufgemacht. Medienberichten zufolge ist es der dritte Laden dieser Kette. Bereits in Barcelona, Spanien und Moskau, Russland seien entsprechende Bordelle am Markt. In Turin sollten in acht verschiedenen Räumen mehrere Silikon-Sexpuppen die Wünsche der Kundschaft befriedigen. Dabei sind die Modelle möglichst realistisch echten Menschen nachempfunden.

Eine halbe Stunde kostet Medienberichten zufolge 80 Euro. Dafür gebe es sieben verschiedene weibliche Modelle und einen männlichen Spielgefährten zur Auswahl, letzter soll an der relevantesten Stelle "verstellbar" sein, hieß es. Die Puppen selbst kosten je nach Modell bis zu 2000 Euro. Der zahlende Kunde kann nicht nur das Outfit seiner oder seines Außerwählten frei wählen - dabei gibt es etwa "Fitness" oder "Sekretärin", wie die "Daily Mail" berichtet -, auch die Position, in der man die Puppe vorfindet, sei frei wählbar. "Die verschiedenen Stellungen, die die Puppen können, sind vielfältig, nahezu alle im Kamasutra", wirbt das Bordell demnach.

Ob und wann das Geschäft wieder geöffnet werden kann, ist noch unklar.

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fin
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