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Mobiler Food-Trend: Gibt es bald Foodtrucks von McDonald's und Subway?

Foodtrucks boomen in Deutschland - und offenbar denken auch die Fastfood-Ketten McDonald's und Subway über den Einstieg in das mobile Snack-Geschäft nach. Doch Kunden werden sich noch gedulden müssen. 

Eine Tüte Pommes von McDonald's und eine Subway-Filiale

McDonald's und Subway denken über Einstieg ins Foodtruck-Geschäft nach

Es nennt sich Streetfood, was in Foodtrucks - einer Mischung aus Eiswagen und Bratwurststand, wie der "Spiegel" schreibt - zubereitet wird. Der US-Trend ist längst in Deutschland angekommen. Kaum noch eine Stadt, die nicht mit einem ganzen Foodtruck-Festival um die Ecke kommt. Fast Food ist längst nicht mehr pappiges Billig-Essen: Dieser Hype setzt auf Bio-Zutaten und ausgezeichnete Qualität. Und die preisunsensible Kundschaft hat wenig Probleme damit, für ein bisschen Hack im Brötchen rund acht Euro zu bezahlen.

Denn Foodtrucks sind nicht nur ein Trend für Kunden, sondern auch für Anbieter. Hier boomt die Nachfrage, hier können noch saftige Margen erzielt werden. Doch bislang scheinen die bekannten Namen im Fast-Food-Geschäft kein großes Interesse an Foodtrucks und Co. zu haben. Doch nun wurde bekannt: Die beiden US-Fast-Food-Ketten McDonald's und Subway arbeiten offenbar an dem Einstieg ins mobile Geschäft. "Wir prüfen das", bestätigte ein Subway-Sprecher gegenüber dem "Spiegel". Allerdings würde die Umsetzung noch Zeit benötigen. In diesem Jahr werde das nichts mehr, sagt der Sprecher weiter. Und auch bei McDonald's sei eine "kurzfristige Realisierung" nicht angedacht. 

McDonald's auf der Suche nach Trends

Dank den Foodtrucks und der Streetfood-Bewegung haben Burger, Fritten und Co ein neues Image bekommen. Doch davon konnten McDonald's und seine Mitbewerber bislang nicht profitieren. Die Zahlen haben sich zwar in Deutschland und Europa für das US-Unternehmen wieder gebessert. Dennoch ist das Burger-Imperium auf der Suche nach neuen Umsatztreibern. Erst kürzlich wurde eine vegetarische Variante des Clubhouse-Burgers vorgestellt. Denn McDonald's ist klar: Den Trend, nachhaltig und verantwortungsbewusst zu essen, kann das Unternehmen nicht so bedienen, wie sich das die Kundschaft vorstellt. Kurz: Bio-Burger werde es nicht geben, verkündete der Deutschlandchef Holger Beek erst kürzlich in einem Interview.

Mit eigenen Foodtrucks könne sich zumindest die Präsenz des Burger-Braters auf den Streetfood-Märkten und den Snack-Festivals ändern. Ob das qualitätsverwöhnte Foodtruck-Publikum bei den McDonald's-Burger zugreifen würde, bleibt allerdings fraglich. 

kg
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