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Medien: Premiere schließt Filmverträge mit zwei US-Studios

Kurz vor einem möglichen Verkauf an den Finanzinvestor Permira hat sich Premiere so den Zugriff auf so manchen Kinohit gesichert.

Der Abosender Premiere hat nach Angaben aus Unternehmenskreisen mit zwei weiteren US-Filmstudios Lieferverträge unterzeichnet. Mit dem US-Studio Paramount soll der Vertrag über fünf Jahre unterzeichnet und von Columbia ein großes Filmpaket erworben, hieß es aus dem üblichen Kreisen. Darin sind Filme wie "Vanilla Sky" mit Tom Cruise oder "Ritter aus Leidenschaft" enthalten. Nun hat Premiere mit sieben Hollywood-Studios vertragliche Vereinbarungen geschlossen.

Unterdessen laufen die Verhandlungen mit der Investmentgesellschaft Permira über die Übernahme der Mehrheit an Premiere nach Angaben aus verhandlungsnahen Kreisen auf Hochtouren. Möglicherweise könnte vor Weihnachten noch eine prinzipielle Einigung bekannt gegeben werden. Verschiedene Details müssen aber nach wie vor geklärt werden, so dass unterschriftsreife Verträge mit Sicherheit erst im nächsten Jahr vorliegen werden, hieß es in den Kreisen. Ein Premiere-Sprecher wollte die Angaben nicht kommentieren.

Premiere-Chef Georg Kofler, der die Tochter der insolventen KirchPayTV mit einem rigiden Sparkurs und einer neuen Programmstruktur bis 2004 in die schwarzen Zahlen bringen will, hatte eine neue Gesellschafterstruktur zunächst bis Herbst, dann bis Jahresende in Aussicht gestellt.