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Siemens-Affäre: Korruption fast im gesamten Konzern

Beim Technologiekonzern Siemens ist die Korruption weitaus stärker verbreitet gewesen als bislang bekannt. "Nahezu in allen untersuchten Geschäftsbereichen" gebe es Belege für Fehlverhalten. Konkrete Vorwürfe gegen ehemalige Top-Manager hätten sich aber noch nicht erhärtet.

In der Siemens-Schmiergeld-Affäre hat die mit den Ermittlungen beauftragte US-Kanzlei Debevoise & Plimpton umfangreiche Gesetzesverstöße aufgedeckt. "Die Kanzlei hat in nahezu allen untersuchten Geschäftsbereichen und in zahlreichen Ländern Belege für Fehlverhalten im Hinblick auf in- und ausländische Anti-Korruptionsvorschriften gefunden", teilte Siemens nach einer Aufsichtsratssitzung mit. Dabei handele es sich nicht nur um direkte Korruptionsvorwürfe, "sondern vielfach auch Verletzungen von Vorschriften, die sich auf die internen Kontrollen und die Korrektheit der Dokumentationen beziehen."

Untersucht wurden die Kommunikationsparte, die Kraftwerksparte, das Geschäft mit Energieverteilung, mit Verkehrstechnik, die Medizinsparte und das Geschäft mit Industriedienstleistungen. Es ging um Entwicklungen von Geschäftsvorfällen zwischen 1999 und 2006 "und über das Verhalten des Managements bei diesen Geschäftspraktiken". Der Aufsichtsrat sei zudem zu der Überzeugung gelangt, dass zu Einzelpersonen aus dem Kreis ehemaliger Vorstandsmitglieder derzeit keine konkreten Schlussfolgerungen möglich seien. Etwaige Konsequenzen für Einzelpersonen seien daher noch nicht entscheidungsreif. Es sei ein Gebot der Rechtstaatlichkeit, Fairness und Fürsorge, vorschnelle Zuordnungen und Schlüsse zu vermeiden.

Ermittler nahmen frühere Vorstände unter die Lupe

Das Ende Februar ausgelaufene Amnestie-Programm des Unternehmens habe zahlreiche Erkenntnisse gebracht, hieß es. In den vergangenen Wochen sei besonders die Arbeit des früheren Vorstands untersucht worden. Es habe "unterschiedliche Arten und Grade von Wissen, verantwortungsbewusstem Verhalten und konkreten Handlungen oder Unterlassungen von einzelnen früheren Vorständen gegeben", teilten die internen Ermittler mit.

Zwischen korrektem Verhalten, dem Abschieben von Verantwortung, Nicht-Reaktion oder nicht ausreichendem oder schnellem Reagieren bis zu möglicher Mitwirkung an Compliance-widrigen Aktivitäten gebe es "ein weites Spektrum und mannigfache Schattierungen". Der Mitteilung zufolge entlasteten die internen Ermittler den Prüfungsausschuss des Aufsichtsrates. Laut den US-Anwälten seien Informationen an das Gremium "teilweise in wesentlicher Hinsicht unvollständig oder irreführend" gewesen. Bei Fragen der Ausschussmitglieder hätten die Antworten "die Tatsachenlage im Unternehmen unzutreffend widergespiegelt", berichteten die Ermittler.

DPA/AP / AP / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(