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Marktführer Weco Umsatzrückgang bei Feuerwerkshersteller – wegen "völlig überzogener Diskussion'"

Silvester-Raketen des Feuerwerksherstellers Weco
Weco-Chef Schreiber geht davon aus, dass die Diskussion über Feuerwerkskörper vor Silvester den Umsatz gedrückt hat
© Roberto Pfeil / DPA
Dass die Menschen zu Silvester weniger Feuerwerkskörper kauften, führt der Chef des Herstellers Weco auf eines zurück: Die "völlig überzogene Debatte" über Klimafolgen habe bei den Konsumenten verfangen.

Deutschlands größter Feuerwerkshersteller Weco aus Eitorf zieht nach Silvester Bilanz – und die Verantwortlichen sind sich sicher: Die Debatte um die Umweltschädlichkeit von Silvesterböllern und Raketen hat das Jahresgeschäft belastet. "Wir rechnen für 2019 mit einem Umsatzminus von rund fünf Prozent", sagte Weco-Chef Thomas Schreiber der "Wirtschaftswoche". Die "völlig überzogene Diskussion" über Feinstaubbelastung und Klimafolgen zum Jahreswechsel habe die Nachfrage gedrückt.

Silvester: Produktauswahl verändert sich

Die gesamte Branche werde "sich daran gewöhnen müssen, das große Wachstumssprünge vorerst nicht mehr zu erwarten sind", sagte Schreiber dem Magazin weiter. Er beobachtet eine veränderte Produktauswahl der Verbraucher: Parallel zum Rückgang bei Raketensets und Böllern habe sich der Absatz von Kinder- und Leuchtfeuerwerk positiv entwickelt.

"Angesichts der Schärfe der Auseinandersetzung hätte es für Weco auch schlimmer kommen können", sagte der Unternehmenschef. Weco werde an seinen drei deutschen Werken festhalten und auch "den Personalbestand weitgehend halten". Die Firma mit Hauptsitz in Eitorf bei Bonn beschäftigt laut "Wirtschaftswoche" rund 420 Mitarbeiter und ist nach eigenen Angaben europaweit Marktführer für Feuerwerk.

meh AFP

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