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Produktion bei Aurubis in Hamburg

Millionenbetrug mit Elektroschrott bei Aurubis: Männer zu Haftstrafen verurteilt

Wegen eines Millionenbetrugs mit edelmetallhaltigem Elektroschrott zu Lasten des Hamburger Kupferkonzerns Aurubis sind drei Angeklagte am Montag zu Haftstrafen zwischen zweieinhalb und sechs Jahren verurteilt worden. Die beiden Hauptbeschuldigen erhielten Freiheitsstrafen von fünf sowie sechs Jahren, wie das Landgericht Hamburg mitteilte. Es sah es als erwiesen an, dass diese Proben manipuliert hatten, um einen höheren Goldgehalt in angeliefertem Elektroschrott vorzutäuschen. Aurubis entstand laut Anklage ein Schaden von 15,3 Millionen Euro.
Video: Erste Wasserstofflieferung aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in Hamburg angekommen

Video Erste Wasserstofflieferung aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in Hamburg angekommen

STORY: Am Freitag ist in Hamburg eine erste Wasserstofflieferung aus den Vereinigten Arabischen Emiraten angekommen. Dabei handelte es sich um das Wasserstoff-Derivat Ammoniak. Das sich im Vergleich zu reinem Wasserstoff einfacher, effizienter und kostengünstiger speichern und transportieren lässt. Abnehmer der ersten Ladung war der Hamburger Kupferproduzent Aurubis, der damit nach eigenen Angaben ein Pilotprojekt zur Einsparung von Erdgas beginnt. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck betonte am Rande der Veranstaltung, dass dies jedoch erst der Anfang von einem größeren Plan sei: "Und die Gespräche, die wir bei den potenziellen Lieferländern geführt haben, haben Sie vielleicht mitbekommen, in den atlantischen Ländern, in Kanada, in den arabischen Ländern und auch in Afrika, Namibia ist einer der Hauptpartner für uns, wird die Skalierung in großer Geschwindigkeit erfolgen. Dann werden wir in den nächsten Monaten auch etwas von grünem Wasserstoff hier in Hamburg oder an anderen Stellen anlanden sehen." Der Grünen-Politiker hatte die neue Kooperation im Frühjahr auf einer Reise in die Golfstaaten vereinbart. Die eingetroffene Lieferung ist zunächst ein Test, um nach dem Wegfall von Lieferungen aus Russland den Aufbau einer neuen Lieferkette und den dauerhaften Transport alternativer Energiequellen zu erproben.