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Umsatzverlust: Aldi muss um Kunden bangen

Schlechte Nachrichten für Aldi: Der Lebensmittel-Discounter hat 2010 weniger Umsatz gemacht. Immer mehr Menschen kaufen bei der Konkurrenz Edeka und Rewe ein. Konsumforscher sehen darin einen Trend - weg von den Billigsupermärkten.

Der Lebensmittel-Discounter Aldi hat im vergangenen Jahr nach Berechnungen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) gut ein Prozent an Umsatz verloren. Aldi habe unter dem Strich keine Kunden hinzugewonnen, berichtete die GfK am Freitag in Nürnberg. Zudem hätten die Aldi-Kunden seltener dort eingekauft und weniger ausgegeben. An den Discount-Konkurrenten Lidl verlor Aldi demnach rund 110 Millionen Euro Umsatz, an Edeka und Rewe flossen laut GfK gut 140 Millionen Euro.

Die GfK leitet daraus ab, dass die deutschen Verbraucher beim Lebensmitteleinkauf wieder verstärkt auf den klassischen Supermarkt setzen statt auf den Discounter. Gerade Edeka und Rewe hätten von diesem Trend profitiert.

Lidl habe zwar ein Umsatzplus von 3,8 Prozent geschafft, zugleich aber die Anzahl der Läden um 3,6 Prozent gesteigert und die Verkaufsflächen vieler Läden erweitert. "Flächenbereinigt relativiert sich so gesehen der Erfolg von Lidl", bilanzierte die GfK.

mlr/DPA / DPA
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