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VERBRAUCHERPREISE: Mehr Geld in der Tasche

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die Preise in Deutschland weiter gefallen. Trotz Kriegsgefahr im Golf, verbilligten sich vor allem die Energieträger.

Die Erzeugerpreise sind in Deutschland auch im September auf Talfahrt geblieben. Sie lagen um 0,9 Prozent unter dem Vorjahreswert und blieben damit im neunten Monat hintereinander im Minus. Im August hatte die Jahresveränderungsrate minus 1,0 Prozent betragen. Zum Vormonat erhöhten sich die Preise um 0,2 Prozent.

Energie ist billiger

Der allgemeine Preisrückgang wurde nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Donnerstag vor allem von der Entwicklung der Energiekosten geprägt. Sie lagen im September 5,7 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Während sich Kohle, Heizöl und Erdgas beträchtlich verbilligten, stiegen die Preise für Kraftstoffe und schweres Heizöl deutlich an. Auch im Vergleich zum Vormonat zogen die Preise für fast alle Energieträger an.

Außerdem verteuerten sich im September vor allem Pflanzenöle, Papier und Pappe, Fisch, Spielwaren und Rindfleisch. Niedriger als vor einem Jahr waren in erster Linie die Erzeugerpreise für Chemikalien, Flachglas, Schweinefleisch, Gewürze, elektronische Bauelemente und Zeitungspapier.

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