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Weniger Gewinn für Handy-Hersteller: Nokia, eine Nummer Eins in Nöten

Der lange Schatten des iPhone rückt näher und näher. Unmittelbar nach traumhaften Gewinnzahlen von Apple hat das finnische Handy-Unternehmen am Donnerstag schrumpfende Erträge gemeldet.

Der Verlust von Marktanteilen und mäßige Verkaufszahlen haben den Gewinn beim weltgrößten Handy-Hersteller Nokia deutlich gedrückt. Der Nettogewinn sank im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 40 Prozent auf 227 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz lag mit 10 Milliarden Euro ein Prozent über den 9,9 Milliarden im Vorjahreszeitraum.

Der Marktanteil von Nokia insgesamt ging im vergangenen Quartal auf 33 Prozent zurück. Bei den Smartphones lag er trotz starker Konkurrenz durch Apple und den BlackBerry-Hersteller Research in Motion unverändert bei 41 Prozent.

Für das laufende Jahr rechnet Nokia nach eigenen Angaben mit einem nur mäßigen Wachstum, geht beim weltweiten Markt für Mobiltelefone aber mit einem Plus von zehn Prozent aus. Im vergangenen Jahr verkaufte Nokia 432 Millionen Handys, das sind mehr als seine drei wichtigsten Konkurrenten zusammen.

Reuters / Reuters
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